Was Österreichs zahlreiche Museen in Sachen Treibhausgas-Vermeidung tun können bzw. sollten, lässt sich nun mit einem von Forschenden der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien entwickelten "Klimarechner für Museen" herausfinden. Das Online-Tool, das kürzlich im Naturhistorischen Museum (NHM) Wien vorgestellt wurde, geht auf eine Initiative des Kunst- und Kulturministeriums zurück, wie selbiges in einer Aussendung mitteilte.
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In Aussicht gestellt wird eine einfache Handhabung, auch unterstützt durch "umfangreiche Schulungsunterlagen und regelmäßige Online-Workshops". "Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ist es auch wichtig, dass Museen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten", wird Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) zitiert. Der Rechner zeige auf, wo die größten CO2-Verursacher im Betrieb zu verorten sind, und gebe Hinweise, wie man die Reduktion vorantreiben kann, heißt es.
