Der Banderolenkärpfling galt seit dem Frühjahr 2025 als ausgestorben, da auch in den letzten zwei bekannten Vorkommen in Mexiko nichts mehr zu finden war. Doch nun entdeckte ein internationales Team unter der Leitung des Wiener Haus des Meeres die Art in einer abgelegenen Quelle, hieß es am Mittwoch.
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Unter der Leitung von Michael Köck, Freshwater Conservation Manager des Haus des Meeres und Leiter des Projekts "Plan G Mexico", sicherten Studenten der Universität Michoacana de San Nicolás de Hidalgo (UMNSH) sowie Tierpfleger aus dem Zoo Leipzig 24 Exemplare. Diese leben nun in der "Fish Ark Mexico", einer Erhaltungszuchtanlage der Universität, wo sie sich vermehren sollen.
Das Ziel ist klar: Die Ursachen für das Verschwinden klären, die Lebensräume wiederherstellen und den Banderolenkärpfling - ähnlich wie den 2017 vom selben Labor erfolgreich ausgewilderten Tequilakärpfling - wieder in seinen angestammten Lebensraum in Nayarit zurückbringen.
