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Mindestens neun Tote bei russischem Angriff auf Bus

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Sumy ist immer wieder Ziel russischer Angriffe (Archivbild)
©APA, HANDOUT, Ukrainian State Emergency Service
Wenige Stunden nach der ersten direkten Verhandlungsrunde seit drei Jahren sind bei einem russischen Angriff in der ukrainischen Grenzregion Sumy mehrere Zivilisten getötet worden. Wie der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Ihor Tkatschenko, am Samstag in der Früh mitteilte, kamen bei dem "zynischen Angriff" mindestens neun Menschen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Ärzte und Rettungskräfte seien alarmiert worden.

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Wie die Militärverwaltung mitteilte, war der Bus auf dem Weg in die Regionalhauptstadt Sumy, als er nahe der Stadt Bilopillja beschossen wurde. Die Militärverwaltung verbreitete im Onlinedienst Telegram Fotos eines zerstörten Kleinbusses auf einer Straße. Russland greift die Grenzregion Sumy wieder verstärkt an, seitdem die ukrainische Armee im März aus der benachbarten russischen Region Kursk vertrieben worden war.

Unterhändler beider Seiten waren am Freitag in Istanbul zu Gesprächen über eine Beendigung des Krieges zusammengekommen. Weil ein Spitzentreffen aufgrund der Weigerung des russischen Machthabers Wladimir Putin nicht zustande kam, war kein Durchbruch erwartet worden. Immerhin wurde ein Gefangenenaustausch vereinbart, der jeweils 1.000 Personen umfassen soll. Auch ein mögliches späteres Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde erörtert - doch es gab kaum Anzeichen für Fortschritte zur Beendigung des Krieges.

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