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Vitamin D im Winter: So sind die Kleinsten gut versorgt

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Winterbabys nehmen meist länger Vitamin-D-Präparate
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Knochen, Muskeln und das Immunsystem profitieren alle von Vitamin D. Mithilfe der Sonne kann der Körper es selbst bilden - und zwar bei ausreichend Sonnenlichtbestrahlung 80 bis 90 Prozent der nötigen Vitamin-D-Versorgung, heißt es von Expertinnen und Experten. In kalten und grauen Wintermonaten kommt die tägliche Dosis Sonne allerdings oft zu kurz. Zusätzlich Vitamin D einzunehmen, dazu raten die Experten nur Risikogruppen. Dazu gehören allerdings auch Säuglinge.

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Ihnen mutet man besser grundsätzlich keine direkte Sonne zu, weil sich der Schutzmechanismus ihrer Haut noch entwickeln muss. Babys sollten daher zusätzlich Vitamin D einnehmen, und zwar 400 bis 500 internationale Einheiten (IE) täglich als Tablette oder Tropfen.

Eingenommen werden diese ab der zweiten Lebenswoche für mindestens ein Jahr, heißt es in der Apotheken-Umschau "Eltern" (Ausgabe 2/2026). Wurde ein Kind im Herbst oder Winter geboren, erhält es sogar 18 Monate lang die tägliche Dosis. Ob ein Baby gestillt wird oder nicht, ist dafür egal. Denn der Vitamin-D-Gehalt von Muttermilch ist sehr gering.

Die Zeitschrift rät zu Tabletten, weil bei Tropfen doch mal einer zu viel auf dem Löffel landen könnte. Tipp: Legen Sie die Tablette auf einen Teelöffel, geben Sie wenige Tropfen Wasser dazu und schwenken den Löffel so lange, bis die Tablette zerfallen ist. Das schieben Sie dem Baby am besten zu einer Mahlzeit in den Mund.

Für ältere Kinder gilt laut der Apotheken-Umschau "Eltern": Vitamin-D-Tabletten oder Tropfen nur dann geben, wenn der Arzt oder die Ärztin das empfehlen. Dafür wird gegebenenfalls der Vitamin-D-Spiegel überprüft. Diese Blutuntersuchung müssen Eltern meist selbst bezahlen.

Manche Kinder können anfälliger für einen Vitamin-D-Mangel sein, etwa wenn sie chronisch krank sind und nicht draußen spielen können. Gleiches gilt für Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, zum Beispiel Mittel gegen Epilepsie.

ILLUSTRATION - Winterbabys nehmen meist länger Vitamin-D-Präparate: Bei Geburt im Herbst oder Winter wird die Einnahme auf 18 Monate verlängert. (zu dpa: «Vitamin D im Winter: So sind die Kleinsten gut versorgt») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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