ABO

Ostergebäck: Ist es okay, vom rohen Teig zu naschen?

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Roher Teig kann Bakterien enthalten
©APA, dpa-tmn, Benjamin Nolte
Manchmal passiert es ganz unbewusst: Schon hat man Teig vom Rührstab geschleckt. Oder das Kind hat beim gemeinsamen Backen den Finger schneller im Teig und in den Mund geschoben, als man reagieren kann. Kann ja nicht so schlimm sein, oder? Es wird geraten, dass auf das Naschen von rohem Teig verzichtet wird um ein ungestörtes Ostern zu versichern. Wer zu Ostern etwa Kuchen, Hefezöpfe oder ein traditionelles Osterlamm backt, achtet besser auf grundlegende Küchenhygiene.

von

Backmischungen und Fertigteige können laut Expertinnen und Experten ebenso wie Mehle (zum Beispiel Weizen-, Roggen-, Dinkel- oder Buchweizenmehl) mit sogenannten STEC-Bakterien verunreinigt sein. Die Abkürzung STEC steht dabei für bestimmte Varianten des Darmbakteriums Escherichia coli (E.coli), die sogenannte Shigatoxine bilden. Diese Giftstoffe können beim Menschen Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Neben STEC können auch Salmonellen beim Umgang mit rohem Teig zum Problem werden. Damit können etwa frische Eier verunreinigt sein. Eier sind nur selten mit potenziell krankmachenden Bakterien verunreinigt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher aber auch hier die üblichen Hygienemaßnahmen befolgen.

Das heißt: Bevor man sich einen Teig schmecken lässt, sollte er gebacken werden. Bakterien wie STEC oder Salmonellen werden erst dadurch abgetötet. Laut Expertinnen und Experten muss das Lebensmittel dazu an allen Stellen mindestens für zwei Minuten gründlich auf 70 Grad Celsius erhitzt werden.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Benjamin Nolte

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER