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"Bei den über 30-Jährigen sehen wir deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern", merkte Lenk an. In diesen Altersgruppen wohnten deutlich mehr Männer als Frauen bei ihren Eltern. Die Zahlen im Detail: 2025 logierten insgesamt 62,5 Prozent der 20- bis 24-Jährigen bei den Eltern, 2005 waren es 61,9 Prozent. Dabei zeigte sich ein Rückgang bei Männern von 4,6 Prozentpunkten (von 71,6 auf 67 Prozent) und ein Anstieg bei den Frauen um 5,6 Prozentpunkten (von 52,1 auf 57,8 Prozent).
Von den 25- bis 29-Jährigen lebte im vergangenen Jahr nur mehr knapp ein Viertel daheim. In den vergangenen 20 Jahren hat dieser Anteil laut Statistik Austria relativ deutlich abgenommen (2005: 26,7 Prozent). Bei Männern betrug der Rückgang 6,1 Prozentpunkte (2005: 35,9 Prozent, 2025: 29,8 Prozent), bei Frauen blieb der Anteil mit 17,4 Prozent stabil.
Ab dem 30. Lebensjahr lebt nur noch ein kleiner Teil - zehn Prozent und mit steigendem Alter immer weniger - im Elternhaus. Die Anteile in diesen Altersgruppen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten wenig verändert. Bei den 30- bis 34-Jährigen gab es einen geringfügigen Anstieg von 9,8 auf 10,3 Prozent, im Wesentlichen durch eine Zunahme bei Frauen. Generell sind in der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren die Anteile von Männern, die bei Eltern leben, in den vergangenen 20 Jahren gesunken, jene der Frauen sind angestiegen.
Ab dem 45. Lebensjahr zeigt sich bei Männern und Frauen in den vergangenen 20 Jahren eine deutliche Zunahme von bei den Eltern lebenden Personen. Ihre Zahl stieg von 37.300 (25.900 Männer und 11.400 Frauen) im Jahr 2005 auf 66.900 (45.100 Männer und 21.800 Frauen) im Jahr 2025. 2005 wohnten somit 1,1 Prozent aller über 44-Jährigen in Privathaushalten im Elternhaus, bis zum vergangenen Jahr erhöhte sich der Anteil auf 1,5 Prozent. Bei Männern stieg der Anteil deutlicher, wenngleich sich die Zahl bei Frauen fast verdoppelte.
