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Flughafen Linz 2025 mit deutlich mehr Passagieren als 2024

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Linzer Flughafen kämpft um direkten Flug nach Frankfurt
©MARKUS HAUSER, APA, THEMENBILD, FOTOKERSCHI.AT
Ein Plus bei den Passagieren, aber Rückgänge beim Frachtverkehr hat der Flughafen Linz für 2025 verzeichnet. 262.347 Menschen und damit 45,2 Prozent mehr als 2024 flogen im Vorjahr ab Linz, hieß es in einer Presseaussendung am Dienstag. Dennoch liegt das Passagieraufkommen weiterhin deutlich unter den Vor-Coronazahlen - 436.018 im Jahr 2019. Der Flughafen ist extrem angeschlagen und kämpft um eine Wiederaufnahme der Linienverbindung nach Frankfurt.

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Die gestiegenen Zahlen führt Geschäftsführer Norbert Draskovits eben in der seit Ende 2024 wieder aktivierten - aber seit November 2025 erneut pausierten - Frankfurt-Verbindung mit Austrian Airlines und den neuen Ryanair-Linienflügen nach London (Stansted), Bari und Alicante zurück. Das Land Oberösterreich - neben der Stadt Hälfteeigentümer des angeschlagenen Airports - hat die Strecke Linz-Frankfurt, die im Oktober von der AUA mangels Auslastung eingestellt worden war, europaweit ausgeschrieben. Die Europäische Kommission hatte im Herbst 2024 der geplanten "Public Service Obligation"-Ausschreibung zugestimmt. Im Gegenzug zu der künftig mit öffentlichen Geldern geförderten Flugverbindung muss die künftige Airline bis 2030 wöchentlich 14 Flüge von Linz und retour anbieten. Die Bewerbungsfrist endete am 8. Jänner, mit einer Entscheidung wird noch im ersten Quartal 2026 gerechnet.

Das Luftfrachtaufkommen litt unter der weltweit verhaltenen Konjunktur. Die insgesamt umgeschlagenen 47.865 Jahrestonnen bedeuten einen Rückgang von 9,5 Prozent. Die geflogene Fracht blieb stabil bei 15.215 Jahrestonnen und erreichte mit einem Anteil von 31,7 Prozent am Gesamtaufkommen einen Höchstwert. Der Luftfrachtersatzverkehr verzeichnete mit 32.650 Jahrestonnen ein Minus von 13,2 Prozent. "Wir hoffen, dass sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Jahres 2026 verbessern und wieder einen reibungslosen Warenverkehr ermöglichen", meinte Draskovits.

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