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Ratgeber Weihnachtsdeko:
Das sollten Sie wissen

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Das sollten Sie wissen © Bild: Shutterstock

Stimmungsvolle Weihnachtsdeko gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Aber was ist bei der weihnachtlichen Dekoration eigentlich erlaubt? Was Sie über stimmungsvolle Weihnachtsdeko und über die nötige Sicherheit zum Thema wissen sollten, erfahren Sie hier.

Weihnachten ist ein Fest der Emotionen. Rund um Weihnachten gibt es daher unzählige alte und jüngere Traditionen und Bräuche. Besonders beliebt ist das ausgiebige Dekorieren und Schmücken von Haus und Garten zu Weihnachten. So kommen Farbe und Licht in die dunkle Jahreszeit. Aber es gibt, wie bei allen Traditionen, auch hierbei Kleinigkeiten zu beachten. Beispielsweise die Frage, ab wann und bis wann geschmückt werden darf. Und was sollte die restliche Zeit des Jahres mit der Dekoration geschehen? Die häufigsten Fragen beantworten wir Ihnen hier.

Wann darf die Weihnachtsdeko angebracht werden?

Eigentlich darf über das gesamte Jahr hinweg geschmückt werden. Es gibt allerdings gesellschaftliche Normen, ab wann und bis wann üblicherweise geschmückt wird. Grundsätzlich kann Ihnen natürlich niemand verbieten, dass Sie bereits im August schmücken. Das könnte allerdings durchaus zu Missmut und nachbarschaflichem Streit führen.

In Österreich ist es üblich, erst frühestens nach Allerseelen (bzw. neuerdings nach Halloween), meist aber erst im Dezember, den Weihnachtsschmuck anzubringen. Weihnachtsdeko ist in Deutschland erst nach dem evangelischen Totensonntag (jeweils ein Tag zwischen dem 20. und 26. November) üblich. Also: im deutschen Sprachraum wird die Weihnachtsdeko kurz vor dem ersten Advent angebracht.

Wann abgeschmückt wird, hängt von der Gegend ab. In evangelisch geprägten Gegenden wird zum 6. Januar traditionell abgeschmückt. In katholisch geprägten Regionen lässt man sich dagegen bis zum 2. Februar Zeit. Mariä Lichtmess beendet die Weihnachtszeit damit spätestens.

Ob abgeschmückt wird, hängt aber auch von der Deko selbst ab. Ist Ihre Weihnachtsdekoration sehr winterlich, können Sie diese natürlich deutlich länger stehen lassen, ohne dass die Nachbarn schief schauen. Die Krippe dagegen wirkt Mitte Februar auf viele Nachbarn vermutlich schräg.

Weihnachtsdeko übers Jahr sicher verstauen

Kaum hat man dekoriert, schon ist das Weihnachts-Fest auch schon da und wieder vorüber. Den Großteil des Jahres verbringt die Weihnachtsdekoriation somit in einem dunklen Winkel verstaut und wartet darauf, im nächsten Winter wieder befreit zu werden. Besonders zeitlose Weihnachtsdeko kann über Jahre hinweg wiederverwendet werden. Dafür muss sie im restlichen Jahr sicher und doch platzsparend verstaut werden. Wer einen Keller oder einen Dachboden hat, der hat hier einen guten Platz gefunden. Alternativ kann die Weihnachtsdeko aber auch im Schrank oder in anderen geeigneten Möbeln verstaut werden.

Für die Ordnung eignet sich teils die Verpackung, in der die Dekoration gekauft wurde. Dann ist die Deko auch gut gepolstert und es gerät nichts in Unordnung. Alternativ sind auch Kartons geeignet. Diese sollten Sie aber beschriften, damit Sie nicht einmal im Jahr alles durchwühlen müssen, um die Sachen wiederzufinden. Es lohnt sich außerdem, wenn Sie die Deko ordentlich wegräumen. Damit verhindern Sie Beschädigungen und sorgen dafür, dass Sie nicht suchen müssen. Stattdessen wissen Sie, wo Sie alles finden.

Glaskugeln sicher verstauen und lagern

Ideal sind Kartons mit Trennabteilen. Das ist nicht nur Platzsparend und schützt die Kugeln vor Bruch. Es verhindert auch unschöne Kratzer in der Farbe, die entstehen, wenn die Kugeln aneinanderreiben. Vermeiden sollte man die Plastikzylinder, in denen man Kugeln heute oft zu kaufen bekommt. Diese verbrauchen viel zu viel Platz und die Kugeln kratzen mit der Zeit aneinander.

Kartons mit Abteilen lassen sich ausgezeichnet stapeln und die Kugeln sind sicher untergebracht. Wichtig ist, dass die Kartons eine gewisse Stabilität aufweisen, damit durch den Druck beim Stapeln keine Kugeln zu Schaden kommen. Idealerweise haben die Fächer auch unterschiedliche Größen oder lassen sich in ihrer Größe verstellen. Besser ist jedoch, wenn die Trennstreifen fix mit dem Boden des Kartons verbunden sind. So können sie nicht verrutschen oder einklappen.

Lichterketten ohne Knäuel

Alle Jahre wieder muss irgendjemand in der Familie viel Zeit und Nerven opfern, um die Kabelknäuel der Weihnachtsbeleuchtung zu entwirren. Es scheint fast so, als wäre es eine Vorgabe für die Herstellung der Dinger gewesen, dass sie sich bei der Lagerung zu großen, wirren Klumpen verheddern sollen.

Wer dem Kabelgewirr den Kampf ansagen will, der sollte die Lichterketten um Kartonstreifen wickeln. Mindestens eine Kerbe für den Beginn und eine für das Ende des Kabels sollte der Kartonstreifen haben. Noch besser funktioniert es, wenn man den Streifen beiderseits in regelmäßigen Abständen einschneidet. So kann man das Kabel immer wieder fixieren.

Zeitlose Weihnachtsdekoration

Die klassischen Farben der Weihnachtsdeko sind warmes Rot, festliches Grün und eiskaltes Weiß. Bunte Christbaumkugeln und der Tannenbaum selbst sind inzwischen DIE Symbole für Weihnachten geworden. Diese Dekoration geht immer und kann auch nach Jahren wieder hervorgeräumt werden, ohne dass auffällt, wie alt die Deko eigentlich ist.

Weihnachtsdeko ist vielfältig. Dazu gehören zeitlose Dinge wie:

Weiße Lichterketten*

Kerzen*

Adventskränze*

Der Stern für den Tannenbaum*

Kugeln*

Winterliche Gebilde aus Holz, die auch als Winterdeko stehen bleiben können*

Geschnitzte Figuren*

Tannenzweige*

Moderne Weihnachtsdeko

Bunte Farben sind modern. Heute dürfen Kugeln viel mehr Farben als nur Rot, Gold oder Weiß haben. Auch bunte Lichterketten, die meist mit LED betrieben werden, sind heute nicht mehr das NoGo früherer Tage. Erlaubt ist alles, was gefällt: Ob knallbunt und übertrieben kitschig bis zu klassisch und bäuerlich ist alles möglich.

Nicht nur die Farben haben sich gewandelt. Auch die Materialien sind vielfältiger geworden. Klassische Glaskugeln, Holzbehang und Strohsterne bekommen Gesellschaft durch nicht brennbare Kunststoffe. Wachskerzen werden durch Lichterketten oder gar einzelne LED-Kerzen ohne Kabel mit Flackereffekt ersetzt.

Um Türen und an Stiegengeländern ranken sich echte oder künstliche Tannen-Girlanden. Die Kissen werden mit weihnachtlichen Bezügen versehen. Rote oder grüne Tischdecken und Stuhl-Hussen verleihen jedem Familienessen den Glanz eines „perfekten Dinners“. Inzwischen ist auch der geschmückte Türkranz zum beliebten Accesoir des vorweihnachtlichen Heims geworden.

Wann können Sie Weihnachtsdeko kaufen?

Im Internet bekommt man Weihnachtsdeko natürlich rund ums Jahr. Es gibt sogar einige Geschäfte, die sich auf Weihnachtsschmuck über das gesamte Jahr spezialisiert haben. Ansonsten: Weihnachtsdekoration lässt sich zumeist ab Oktober oder sogar September, spätestens aber nach Halloween kaufen. Ist die Halloween-Dekoration aus den Geschäften verschwunden, gibt es überall Weihnachtsdeko zu bewundern.

Sicherheit bei der Weihnachtsdeko

Im Advent und um Weihnachten herum hat die Feuerwehr besonders viel zu tun. Grund sind trockene Kränze und Bäume. Kerzen können schnell die Zweige entflammen lassen und trockene Tanne brennt schnell. Daher sollten Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen. Am Baum sind zudem elektrische Kerzen deutlich sicherer. Gefährlich kann aber nicht nur offenes Feuer werden. Auch defekte, schlecht gesicherte oder falsch angebrachte elektrische Dekorationen wie Lichterketten können riskant werden. Kabel sollten daher stets in einwandfreiem Zustand sein und Lichterketten mit kaputtem Kabel müssen ausgetauscht werden. Kinder sollten zudem nicht alleine mit der Weihnachtsdeko spielen. Sie ist oft zerbrechlich und gerade kleine Kinder können sich an der Deko verletzen. Ähnlich verhält es sich mit Haustieren, die sich nur allzugerne an der Doko vergehen.

Sollten Sie statt elektrischer Kerzen doch auf richtige Kerzen zurückgreifen, empfiehlt es sich, einen Feuerlöscher* griffbereit zu haben. Es kann vorkommen, dass Tannenbäume oder Adventskränze Feuer fangen, dann gilt es rasch zu handeln.

Rechtliches zur Weihnachtsdeko

Dekoration ist immer Geschmackssache. Während das im Haus unkomplizierter ist, kann die Dekoration im Garten auch für Streit mit den Nachbarn sorgen. Tatsächlich dürfen Sie nicht alles in Ihren Garten stellen. Sind die Lichter am Zaun zu hell oder blinken wie ein Stroboskop? Dann könnten Autofahrer geblendet werden. Das ist natürlich verboten.

Schwieriger ist es, wenn es um den individuellen Geschmack geht. Nachbarn dürfen durch die Deko nicht belästigt werden. Zu helle Lichter, können die Nachbarn daher zu Recht als störend ansehen, besonders wenn sie die ganze Nacht über eingeschaltet sind. Auch „unsittliche“ Weihnachtsdeko im Vorgarten kann rechtlich problematisch werden. Nur weil Ihr Nachbar Ihren Geschmack nicht teilt, kann er jedoch nicht erwarten, dass Sie ihre Dekoration abbauen. Dreht sich die Kontroverse also nur um den Geschmack, müssen Sie den Disput mit ihrem Nachbarn austragen. sicherlich finden Sie einen guten Kompromiss.

Grundsätzlich gilt, dass Sie nichts aufstellen dürfen, was andere gefährdet oder beeinträchtigt. Sie dürfen aber durchaus Deko im Garten aufstellen, die Ihren Nachbarn nicht gefällt.

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