Erotik-Verfilmung von

50 Shades of Grey:
Das ist anders als im Buch

Worauf dürfen sich die begeisterten Leser freuen und was wurde gestrichen?

Fifts Shades of Grey © Bild: youtube.com/Fifty Shades of Grey

Die Vorfreude ist groß, der Run auf die Karten bereits im Vorfeld enorm: Nächste Woche startet die Erotik-Verfilmung „50 Shades of Grey“ in unseren Kinos. Doch worauf müssen sich all jene, die vom Buch begeistert nun ins Kino stürmen, einstellen? Was wurde für die Film-Adaption verändert?

Die Story bleibt natürlich die gleiche: Die Studentin Anastasia Steele trifft auf den Milliardär Christian Grey, der sie in die Welt des Sado-Maso-Sex einführt. Doch die Art und Weise, wie dies im Buch beschrieben wird, unterscheidet sich natürlich von einer Adaption für die große Leinwand. Viel einfacher lassen sich Szenen mit Worten umschreiben und dabei die Fantasie der Leser anregen, als diese explizit vor der Kamera zur Schau zu stellen.

Was ist also im Film anders, als es die Leser aus dem Bestseller kennen? Hier eine Auflistung aller Unterschiede, die bis jetzt bekannt sind:

Der Film zeigt keine männlichen Genitalien

Hauptdarsteller Jamie Dornan, der die Rolle des sadomasochistischen Christian Grey verkörpert, verkündete bereits vorab, dass sein wertes Stück nicht im Film zu sehen sein wird: „Es gab Verträge, in denen stand, dass die Zuseher mein Stück nicht zu sehen bekommen werden“, erzählte der Schauspieler dem „Guardian“. Es sei einfach nicht möglich, männliche Körper total nackt zu zeigen in Mainstream-Filmen wie „50 Shades of Grey“: „Du willst ein so Publikum so breit wie möglich gestreut erreichen ohne diese mit Ekel zu verschrecken“, so Dornan.

Die berühmte Tampon-Szene fehlt

All jene, denen vor allem die bekannte Tampon-Szene im Kopf geblieben ist aus dem Buch, werden enttäuscht. Diese Szene kommt im Film nicht vor. In der Szene entfernt Christian Grey ein Tampon aus Anastasia Steele als eine Art Vorspiel. Nicht eine Sekunde hätten die Filmemacher daran gedacht, diese Szene zu verfilmen, nicht eine einzige Diskussion gab es darüber, wie Regisseur Sam Taylor-Johnson dem Filmmagazin „Variety“ verriet.

Es gibt keinen unnötigen Sex

Eine Fülle von Sex-Szenen dominiert das Buch und hat es wohl auch so erfolgreich gemacht. Doch darauf dürfen sich die Kinobesucher nicht verlassen. Natürlich gibt es Sexszenen im Film, doch nicht allzu viele. Fünfzig-Fünfzig sei die Zeit zwischen Sex und Nicht-Sex im Film aufgeteilt, erklärt Taylor-Johnson im Vorfeld. Diverse Berichte sprachen sogar davon, dass der Film mehr „romantisch als sexuell“ gehalten sei.

Sex-Szenen wurden radikal gekürzt

Angeblich wurden sogar die von Taylor-Johnson angesprochenen 50 von 100 Minuten Sex-Szenen noch einmal drastisch gekürzt. Im Endeffekt sollen nur 20 Minuten des ganzen Filmes Geschlechtsverkehr darstellen, wie ein Reporter der „Sunday Times“ berichtete.

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