Scheidungsdrama Kdolsky! Ihr Ex-Mann sagt: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen!"

Wie die letzten Wochen für sie zur politischen Zerreißprobe wurden. Plus: Der neue Traummann

Scheidungsdrama Kdolsky! Ihr Ex-Mann sagt: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen!"

Bitte sehr, das ist ja ein totaler Wahnsinn!“ – Zur Abwechslung sind es nicht die brutal ansteigenden Serpentinen der Mariazeller Straße, rauf von Türnitz nach Annaberg, die Gunnar Prokop den Atem rauben, sondern die Emotionen der Ebene. „Ich werd meinen alten Freund Philipp gleich anrufen, ihm von Mann zu Mann ein paar Tips geben und gratulieren“, schnaubt der Sportextremist hoch zu Mountainbike ins Mobiltelefon.
Gratulieren? Zur neuen Liebe? „Nein, zum Geburtstag, der war am vergangenen Donnerstag.“ Dem Tag, an dem sich VP-Gesundheits- und Familienministerin Andrea Kdolsky, 44, scheiden ließ: für Philipp Ita, den 35-jährigen Ex-Kabinettschef der verstorbenen Innenministerin Liese Prokop und nunmehrigen ÖBB-Manager, eine Amtshandlung wie ein Geburtstagsgeschenk. Denn er ist nunmehr die „starke Schulter“ (O-Ton Kdolsky) an ihrer Seite, der neue Mann im Leben der schwarzen Spitzenpolitikerin.

Stille Post in Politbüros. Bereits seit Wochen tuschelte man auf den Couloirs der rot-schwarzen Regierungsbüros über den „jungen Neuen“ im Leben der umtriebigen Ressortchefin. Einer jedoch wusste über die amourösen Turbulenzen längst Bescheid: VP-Vizekanzler Wilhelm Molterer wurde von Kdolsky bereits kurz nach ihrem Auszug aus der ehelichen Wohnung Anfang Juli vom bevorstehenden Ende ihrer Ehe mit dem Unfallchirurgen Richard Kdolsky, 42, informiert.
Der VP-Chef reagierte – noch – gelassen. Erst als sie
sich durch „moralische“ Entrüstung ihrer konservativen Parteifreunde zusehends in die Enge getrieben fühlte, gab er – entgegen der altbewährten VP-Strategie des Schweigens und Aussitzens – den Startschuss zum medialen Befreiungsschlag: Kdolsky solle unmittelbar nach der offiziellen Auflösung ihrer Ehe ein einziges, knappes Statement zu ihrer bereits zweiten Scheidung abgeben. Ein weiterer Stratege riet sogar zum Besuch in Claudia Stöckls Frühstücksradio:

Mit Nerven am Ende. Obwohl sie sich on air zwar „nur“ zum Ende ihrer Ehe bekannte und über die Identität ihres neuen Partners schwieg – hinsichtlich der Lawinenwirkung ihres Outings hatte sich die offenherzige Ministerin völlig verschätzt. „Die Andrea ist völlig verzweifelt, mit der Häme der politischen Reaktionen hat sie einfach nicht gerechnet“, verrät ein VP-Insider. Als Folge des gewaltigen Echos und des unglücklichen Krisenmanagements hat Molterer seiner Ministerin nun striktes Schweigen verordnet.
Einer der mit Krisenmanagement jede Menge Erfahrung hat, ist freilich Kdolskys neuer Traummann: Der 35-jährige gebürtige Mödlinger Philipp Ita, dessen politische Heimat der konservative Bauernbund Niederösterreich ist, verdingte sich vor seinem Wechsel ins ÖBB-Management als Kabinettsmitglied von Ex-VP-Innenminister Ernst Strasser – wo er vor nunmehr sechs Jahren seine spätere Frau Doris kennen lernte: Die aparte Karrierefrau avancierte im Stab des Innenministers rasch zur Katastrophenbeauftragten. 2004 feierte man dann Hochzeit mit Strasser und anderen niederösterreichischen VP-Granden als prominenten Gästen.

Der ehrgeizige Bräutigam stieg noch im selben Jahr zum Kabinettschef von Strassers Nachfolgerin Liese Prokop auf. Gunnar Prokop, Witwer der zu Silvester verstorbenen Ressortchefin, ist voll des Lobes für den neuen „Mister Kdolsky“: „Der Philipp ist ein absolut zielstrebiger Typ, der seine Karriereschritte genau plante.“

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