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So kochen Sie Reis richtig

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Eine Portion Reis, doppelte Menge Wasser. Richtig? Falsch! Wie man Reis richtig kocht und warum diese Methode zu bevorzugen ist.

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Nichts einfacher als Reis kochen? Prinzipiell ja. Doch möglicherweise gehören auch Sie zu jenen, die ihr Lebtag lang Reis auf die falsche Art und Weise gekocht haben. Zumindest, wenn es nach Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern geht, die gegenüber "focus.de" verrät, wie man das nahrhafte Korn tatsächlich zubereiten sollte.

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Wer bisher eine Portion Reis und die doppelte Menge Wasser genommen hat, sollte sich ab sofort umgewöhnen, so der Rat der Expertin. Der Grund: In Reis reichert sich Arsen an, ein Schwermetall, das gesundheitsgefährdend ist. Der Trick beim Reiskochen besteht demnach darin, mit mehr Wasser zu hantieren als gewohnt.

Sechsfache Menge Wasser

Das fängt schon einmal bei der Vorbereitung an. Bevor der Reis in den Kochtopf kommt, empfiehlt es sich, ihn in ein Sieb zu geben und unter fließend Wasser abzuspülen. Weil Arsen wasserlöslich ist, wird auf diese Weise schon einmal ein Teil davon ausgespült. Gekocht wird der Reis dann nicht in der doppelten, sondern in der sechsfachen Menge Wasser.

Wenn der Reis gar ist, die übrige Menge Wasser wegschütten - und mit dieser einen weiteren Anteil Arsen. Auf diese Weise könne man Krehl zufolge die Arsenbelastung um bis zu 45 Prozent verringern. Doch keine Sorge: Der Arsengehalt ist von Haus aus schon so gering, dass Sie mit Sicherheit auch dann keinen gesundheitlichen Schaden nehmen, wenn Sie ihn wie gewohnt zubereiten.