McDonald's von

Fast Food, schnell reich

48 österreichische McDonald´s Franchisenehmer haben Lizenz zum Gelddrucken

McDonalds Franchisenehmer Winfried Schmitz © Bild: NEWS/Ricardo Herrgott

Täglich besuchen 410.000 Menschen eine der 184 österreichischen Filialen der US-Burgerkette McDonald’s. Im Jahr 2012 ließen die Österreicher knapp 550 Millionen Euro in den Fastfood-Restaurants. Österreich steuert immerhin fast drei Prozent des weltweiten Umsatzes von 27 Milliarden Dollar bei. Das freut nicht nur die US-Bosse des weltweit umsatzstärksten Restaurantkonzerns, die in Oak Brook, Illinois sitzen. Auch die 48 österreichischen Franchisenehmer haben allen Grund zum Jubeln. Denn kein anderes Restaurantkonzept ermöglicht so hohe Gewinne. In der Branche heißt es: Wer einen Restaurantvertrag bekommen konnte, hat die Lizenz zum Gelddrucken.

„Man kann mit McDonald’s gutes Geld verdienen“, sagt Michael E. Heinritzi. Als absoluter Burger-Gigant betreibt er bereits 41 Fastfood-Restaurants, davon 13 in Österreich und 28 in Deutschland. Im Jahr bringt es der schillernde Unternehmer, der mit Alexandra Swarovski verheiratet ist, auf 100 Millionen Euro Umsatz.

Am Silbertablett werden bei McDonald’s allerdings weder die Hamburger noch die unternehmerischen Erfolge serviert. Wer hier stinkreich werden will, der muss sich die Schürze umbinden und selbst die Laberln schupfen. Sogar Heinritzi muss sich um jedes Restaurant eigens neu bewerben.