Von Farbfotografie bis Atothek: Maria Reiter-Kollmann bricht mit alten Kunst-Grenzen
In dieser Folge von OÖ ungefiltert lernen Sie Maria Reiter-Kollmann kennen, die neue Kuratorin und Leiterin der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich. Mit großer Begeisterung berichtet sie über ihren vielseitigen beruflichen Weg, der sie von der Betriebswirtschaft über Kunstmanagement und Kunstwissenschaft bis hin zu leitenden Aufgaben im Marketing und als Kunstbeauftragte der Caritas Oberösterreich geführt hat.
Ihre Arbeit ist geprägt von unterschiedlichsten Projekten – von Ausstellungskonzeptionen und Buchpublikationen zur Farbfotografie bis hin zur intensiven Auseinandersetzung mit Kunst von Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Ziel, Kunst möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen und Inklusion aktiv zu fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Atothek, einem Angebot, bei dem Interessierte Kunstwerke ausleihen und zeitgenössische oberösterreichische Kunst in den eigenen Alltag integrieren können. Maria Reiter-Kollmann erklärt, wie dieses Modell funktioniert, wie der Ausleihprozess abläuft und warum ihr ein niederschwelliger Zugang zur Kunst besonders am Herzen liegt.
Auch für Künstlerinnen und Künstler eröffnet die Kunstsammlung zahlreiche Möglichkeiten. Über das Artist-in-Residence-Programm können jährlich bis zu 30 Kunstschaffende internationale Erfahrungen sammeln – etwa in Städten wie Leipzig oder Quebec – und sich kreativ weiterentwickeln, ohne finanziellen Druck bewältigen zu müssen.
Darüber hinaus spricht Maria Reiter-Kollmann offen über ihre Visionen für die Weiterentwicklung der Kunstsammlung, ihre persönliche Motivation und ihren Wunsch, noch mehr Menschen für zeitgenössische Kunst aus Oberösterreich zu begeistern.
