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Megxit: Kehrt Meghan
gar nicht mehr zurück?

Royals - Megxit: Kehrt Meghan
gar nicht mehr zurück? © Bild: APA/AFP

Megxit hält Großbritannien weiterhin in Atem. Nach dem angekündigten Rückzug des royalen Paares verdichten sich die Hinweise, dass Herzogin Meghan möglicherweise kaum bis gar nicht nach Großbritannien zurückkehren könnte. Unterdessen zeigt sich die kanadische Bevölkerung nicht gerade euphorisch, dass Harry und Meghan in Kanada leben wollen.

Der Rückzug Prinz Harrys und Herzogin Meghans von ihrer Rolle im Königshaus lässt immer noch viele Fragen offen. Einer der wesentlichen offenen Punkte ist, wo die beiden in Zukunft hauptsächlich leben werden. Ursprünglich hieß es, man wolle sowohl in Großbritannien als auch in Kanada leben. Neuesten Gerüchten zufolge dürfte das aber nur teilweise zutreffen.

Entlassungen in Frogmore

Zahlreiche Entlassungen in Frogmore Cottage, dem Wohnsitz des royalen Ehepaares, lassen darauf schließen, dass sie wohl nicht mehr beabsichtigen, allzu viel Zeit dort zu verbringen. Den Angestellten seien britischen Medienberichten zufolge teilweise auch andere Jobs im Buckingham Palast angeboten worden, weil ihre Dienste von den Sussexes nicht mehr benötigt würden.

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Besonders Herzogin Meghan dürfte keine große Rolle mehr spielen. "Niemand hier glaubt, dass die Herzogin jemals wieder ernsthaft nach Großbritannien zurückkehren wird", wird eine anonyme Quelle aus dem Königshaus zitiert. Der zukünftige Plan für das renovierte Anwesen soll es sein, dass lediglich eine Reinigungskraft und ein Manager des Anwesens verbleiben, weitere Bedienstete sollen nur noch auf Zuruf hinzugezogen werden.

Kanada: Kein herzlicher Empfang

Dass Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan mit offenen Armen in Kanada empfangen werden, ist nicht mit Sicherheit zu bestätigen. Im Gegenteil: Eine der größten Tageszeitungen Kanadas veröffentlichte in ihrem jüngsten Editorial, warum Harry und Meghan im Land nicht willkommen sind.

Die Royals seien als Gast zwar willkommen aber nicht als Bewohner, weil das "ein unausgesprochenes konstitutionelles Tabu" brechen würde. Demnach gehöre es sich einfach nicht, dass die Monarchen eines Kolonialstaates die Verschmelzung ehemaliger Kolonien bewohnen würden.

Bevölkerung skeptisch

Auch eine Umfrage des Angus Reid Institute zeigt, dass die "royale Neugier" der Kanadier enden wollend ist: 73 Prozent der Bevölkerung spricht sich demnach dagegen aus, den Staat für die Security der Royals zu Kasse zu bitten. Lediglich drei Prozent der Befragten würden sich ausdrücklich dafür aussprechen.

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Einen Shitstorm auf Twitter verursachte sogar eine Kaffeehauskette in Kanada, als sie Harry und Meghan kostenlosen Kaffee auf Lebenszeit in Aussicht stellte, sollten sie nach Kanada ziehen. Zahlreiche Kunden beschwerten sich darauf, dass die Kette Millionäre bevorzugen würde und die eigenen Mitarbeiter, die sich die Miete kaum leisten könnten, dafür ausbluten lassen.

Keine guten Vorzeichen also für Harry und Meghan, man darf gespannt sein, wie sich die Situation weiter entwickelt.