Papst Franziskus

Am 13. März 2013 wurde Papst Franziskus zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Der Papst ist der absolute Monarch des Staates der Vatikanstadt und als solcher auch Gesetzgeber. Die Aufgabe des Papstes ist es, die gesamte römisch-katholische Kirche zu leiten.

Papst Franziskus folgte Papst Benedikt XVI., der am 28. Februar zurückgetreten ist. Benedikt XVI. hatte eigenen Aussagen zufolge nicht mehr länger die Kraft, die Aufgaben seines Amtes zu erfüllen.

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Wollte nie Papst werden

Vatikanexperte: Ratzinger erkannte, dass er nicht der Richtige für Pontifikat war

Dass sich "der Papst nie als Führungsfigur durchgesetzt hat", sei das große Problem des Pontifikats Benedikt XVI. gewesen. Der Papst habe gefühlt, "dass er nicht mehr fähig ist zu regieren", dies habe er auch klar in Worte gefasst, als er sagte, er sei unfähig zu verwalten, erklärte Vatikanexperte Marco Politi. Benedikt XVI. habe gar nicht Papst werden wollen und hätte nun "vor seinem Gewissen und sich selbst erkannt, dass er nicht der richtige Mann ist".

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Letzte große Zeremonie

Gleichzeitig erster Auftritt nach historischer Rücktrittserklärung. Ansturm erwartet.

Es ist sein erster Auftritt seit der historischen Rücktrittsankündigung: Papst Benedikt XVI. wird heute vermutlich die letzte große liturgische Zeremonie seines Pontifikats abhalten. Am Nachmittag (17.00) will das 85-jährige Oberhaupt der Katholiken im Petersdom in Rom die Aschermittwoch-Messe zum Beginn der Fastenzeit feiern. Zuvor ist am Vormittag (10.30) eine Generalaudienz geplant.

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Abgang nicht freiwillig?

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Kaum kündigte Papst Benedikt XVI. den Rücktritt an, schon füllt sich das Internet mit unzähligen Verschwörungstheorien. Lebt der Papst am Ende gar nicht mehr? Wurde er Opfer einer Verschwörung? Was steckt wirklich hinter dem ungewöhnlichen Rückzug Benedikts? Ist er wirklich nur altersschwach oder am Ende gar ernsthaft erkrankt? Konkretes weiß natürlich niemand, doch das heizt die Spekulation nur zusätzlich an. NEWS.AT sammelt, was bisher an Verschwörungstheorien vorliegt. 5

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Leben als Pensionist

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Wenn Papst Benedikt XVI. sein Amt zum Monatsende niederlegt, winkt ihm ein Dasein als Pensionist in klösterlicher Ruhe, für das sein Vorgänger Johannes Paul II. Vorsorge traf: Im Jahr 1992 ließ der Pole in den vatikanischen Gärten das Klausurkloster Mater Ecclesiae bauen, in dem über die Jahre hinweg Schwestern verschiedener Orden aus aller Welt lebten und arbeiteten. Wenn Benedikt XVI. nach dem Abschluss derzeit laufender Modernisierungsarbeiten dort einzieht, tritt nun die ungewöhnliche Situation ein, dass ein neuer Papst und sein Vorgänger zeitgleich im Vatikan leben. 1

Papst Benedikt XVI. in seiner päpstlichen Sommerresidenz Gandolfo.

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