Papst Franziskus

Am 13. März 2013 wurde Papst Franziskus zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Der Papst ist der absolute Monarch des Staates der Vatikanstadt und als solcher auch Gesetzgeber. Die Aufgabe des Papstes ist es, die gesamte römisch-katholische Kirche zu leiten.

Papst Franziskus folgte Papst Benedikt XVI., der am 28. Februar zurückgetreten ist. Benedikt XVI. hatte eigenen Aussagen zufolge nicht mehr länger die Kraft, die Aufgaben seines Amtes zu erfüllen.

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Papst Benedikt XVI

Hoch im Rennen

Laut internationalen Medien stehen Schönborns Chancen gut, Papst zu werden

Nach der Ankündigung des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. zum Monatsende wird bereits öffentlich über seinen möglichen Nachfolger diskutiert. Italienische Medien räumen dem Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, gute Chancen ein, Nachfolger Josef Ratzingers und damit der 266. Papst zu werden. "Unter den Ausländern gibt es einen Kardinal, den viele für Benedikts Nachfolge als perfekt erachten: Es handelt sich um den Österreicher Schönborn, einen ehemaligen Schüler Ratzingers. Auch wenn Benedikt im Konklave nicht über seinen Nachfolger entscheiden kann, wird sein Einfluss - und das ist ein vollkommen neuer Aspekt - als entscheidend erweisen", kommentierte die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Dienstag.
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Kardinal Christoph Schönborn im Porträt

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Der letzte Papst?

Prophezeiung aus dem Mittelalter hält den nun folgenden Pontifex für den Letzten

Die Aussichten für den Vatikan sind nicht sehr erfreulich, zumindest wenn man der "Prophezeiung der Päpste" aus dem Jahr 1595 glauben möchte. Arnold de Wyon, ein Benediktinermönch, veröffentlichte diese zum ersten Mal. Allerdings sollen diese vom heiligen Malachias (1094-1148) stammen und von Arnold de Wyon lediglich niedergeschrieben worden sein. Malachias Liste enthält 112 Verse, die jeweils einen Papst beschreiben. Der letzte in der Liste wäre "Peter der Römer", der Nachfolger Benedikt XVI. Nach dessen Pontifikat wird Rom zerstört, so die Vorhersage.
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Papst Benedikt XVI - Der letzte Papst?

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Mögliche Nachfolger

Wer hat die größten Chancen, den Platz von Joseph Ratzinger einzunehmen?

Für das Amt des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche gibt es keine Kandidaten, es gibt keinen Wahlkampf, Wahlversprechen sind verboten. Der Ausgang eines Konklave ist meist eine Überraschung. Einige Kardinäle gelten in Kirchenkreisen aber als "papabile" - zum Papst wählbar. Hier einige mögliche Nachfolger für das Papstamt:

Vatikan spiegelt sich in Regenlacke

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Wer wird Papst?

Afrikaner, Italiener oder Kanadier? Erste Wetten über Papst-Nachfolge.

Kaum hat Benedikt XVI. seinen Rücktritt für Ende des Monats angekündigt, schießen die Mutmaßungen über seinen möglichen Nachfolger ins Kraut. Bei den britischen Buchmachern haben Kandidaten aus Afrika, Italien oder Kanada besonders gute Quoten, wie die italienische Nachrichtenagentur für Spiele und Wetten, Agipro News, am Montag berichtete. Die Wettquote für Österreichs Kardinal Christoph Schönborn liegt bei 25 zu 1.
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Papst Benedikt XVI. und Kardinal Christoph Schönborn

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Fall könnte Schule machen

Kirchenhistoriker glaubt, dass auch künftige Päpste freiwillig zurücktreten könnten

Der Kirchengeschichtsprofessor Rupert Klieber von der katholisch-theologischen Fakultät Wien sieht im Rücktritt von Papst Benedikt XVI. einen "Präzedenzfall, den es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben hat". Der Experte geht nun davon aus, dass die Vorgehensweise Schule machen wird und auch künftige Päpste ihr aufgrund körperlicher Schwäche zurücklegen könnten. Klieber vermutet zudem, dass Benedikt XVI. schon seit längerem an einen solchen Schritt gedacht haben könnte.

Papst Benedikt XVI. tritt zurück

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