Die spanische Königsfamilie
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Juan Carlos regierte Spanien seit 1975. Königin Sofia stand ihm dabei treu zur Seite. Nach zahlreichen Skandalen und Rücktrittsaufforderungen hat der König schließlich seine Abdankung verkündet. Am 19. Juni 2014 folgte ihm sein Sohn Felipe auf den Thron. Er ist verheiratet mit Letizia, das Paar hat die Töchter Leonor und Sofia.

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Kein Vaterschaftstest

Anträge abgelehnt. Spanische Justiz pocht auf "Unverletzlichkeit" des Monarchen.

Anscheinend hat er doch keine unehelichen Kinder - zumindest offiziell. Zwei Anträge auf Vaterschaftstests für Nachweise der Abstammung vom spanischen König Juan Carlos sind von der spanischen Justiz zurückgewiesen worden. Nach den Gerichtsentscheiden begründeten die Justizbehörden dies mit der "Unverletzlichkeit" des Monarchen, die als Prinzip in der spanischen Verfassung festgeschrieben sei.

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Vaterschaftsklage

Wird Felipe niemals König? Juan Carlos' uneheliche Kinder pochen auf ihre Rechte.

Im Frühjahr ging es rund im spanischen Königshaus. Erst musste Juan Carlos für seine Elefantenjagd heftige Kritik einstecken, dann wurde auch noch seine angebliche Affäre mit Prinzessin Corinna zu Sayn-Wittgenstein aufgedeckt, weshalb Königin Sofia kurzerhand die Feierlichkeiten zur Goldenen Hochzeit absagte. Im Juni meldeten sich sich dann auch noch zwei Menschen, die angaben, die unehelichen Königskinder von Juan Carlos zu sein. Nun haben die beiden eine Vaterschaftsklage eingereicht. Wenn die Sache ganz übel ausgeht, könnte Kronprinz Felipe womöglich niemals König werden... 3

Die spanischen Royals Letizia, Sofia, Felipe und Juan Carlos bei einer Militärparade vor dem Königspalast

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