Jetzt reicht es Österreich aber! Kirche,
Banker & Politik gegen Straches Islamhetze
- NEWS: FP-Machenschaften empören die Prominenz
- Religionsvertreter zeigen sich mit Islam solidarisch

·Lugner, Al-Rawi & Co.
über die Hetze der FPÖ
"Da wird mir schlecht" - Promis & Politiker im Talk
·"Politische Mehrheit wäre wohl dagegen"
Schakfeh sorgt sich nicht um heimische Minarette
·VIDEO: Muezzin und die Säulen des Koran
Wissen die Österreicher, wovor sie sich fürchten?
·"Für ganz Europa ist das Votum ein Alarm"
PRESSESTIMMEN zum Bauverbot für Minarette
·Minarett-Verbot
auch in Österreich?
Schweizer Votum spaltet europäischen Kontinent
·Schweizer stimmen für Minarett-Bauverbot
Mehr als 57 Prozent der
Bevölkerung sind dafür
Der Aufschrei geht quer durch die Republik, seit NEWS in der Vorwoche die skandalösen Ergebnisse einer Undercoverrecherche im Bildungsinstitut der FPÖ publik machte. Gefördert aus Steuergeldern das FPÖ-Bildungsinstitut erhält insgesamt 2,2 Millionen Euro , verbreitet die Islam- Expertin Elisabeth Sabaditsch- Wolff ihre Sicht des Islams. Muslime töten wegen ihrer Religion, Mohammed hatte nun einmal gern etwas mit Kindern oder Muslime sind zum Lügen verpflichtet lehrt Sabaditsch-Wolff in der blauen Schule. NEWS erstattete Anzeige wegen Verhetzung gegen die Vortragende. Jetzt wird der Ruf nach Konsequenzen laut.
Konkret fordern nun ÖVP-Seniorenbundobmann und Verfassungsrechtler Andreas Khol und Grünen- Chefin Eva Glawischnig, dass der zuständige Bundeskanzler Werner Faymann Förderungen von der FPÖ zurückverlangt. Glawischnig kündigt zudem im NEWS-Gespräch eine Anzeige gegen den Chef des freiheitlichen Bildungsinstituts, Hilmar Kabas, wegen Anstiftung an.
Solidarität der Religionen
Unterstützung für die Muslime Österreichs kommt auch aus anderen Religionsgemeinschaften. Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng schreibt in einem Gastkommentar im aktuellen NEWS: So darf man über eine Religion niemals reden. Michael Chalupka von der Diakonie Österreich ergänzt: In diesem konkreten Fall bewegen sich die Freiheitlichen ganz klar außerhalb des Verfassungsbogens. Die Inhalte der Seminare verletzen die Religionsfreiheit und die Menschenrechte. Die anderen Parteien müssen sich ganz klar von der FPÖ abgrenzen. Der evangelische Bischof Michael Bünker ortet eine tief verankerte Islamfeindschaft. Mit Bildung hat das gar nichts zu tun, das ist Verdummung und Verhetzung.
Caritas-Wien- Direktor Michael Landau spricht von einem freiheitlichen Kreuzzug. Österreich und die EU müssen Hasspredigern eine klare Absage erteilen. Ich erwarte eine klare Position der Regierung. Auch der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg solidarisieren sich mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Muzicant sieht Handlungsbedarf bei den politischen Parteien. Ebenso wie die Einstellung der FPÖ- Funktionäre eine Katastrophe ist, ist es auch die Einstellung jener Politiker, die sich darauf ausreden, dass diese Partei demokratisch gewählt ist.
Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner: Abgesehen von der menschlichen Komponente, gefährden solche ausländerfeindlichen Aussagen den Wirtschaftsstandort Österreich. Der Wirtschaftsbund lehnt Hassparolen gegen Ausländer und Minderheiten ab. Dieser Meinung ist auch Raiffeisen-Boss Christian Konrad.
Lesen Sie mehr im NEWS 49/09 über die Welle der Kritik!
