Sanierungsplan von

5 Millionen: Der
grüne Schuldenberg

Sanierungsplan - 5 Millionen: Der
grüne Schuldenberg © Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Laut einem Medienbericht soll der Sanierungsplan für die Parteifinanzen der Grünen stehen. Von Seiten der Grünen wird dementiert.

Die Grünen haben sich laut einem Bericht des "Kurier" (Samstag-Ausgabe) mit ihrem Kreditgeber, der Erste Bank, auf einen Sanierungsplan geeinigt. Demnach soll der Bankkredit der Partei zur Gänze abbezahlt werden. Die Hauptlast sollen die Landesparteien aus Oberösterreich und Wien tragen.

Geglückt sein soll die Einigung mit der Bank am Freitag, schreibt der "Kurier" mit Verweis auf "interne Quellen" der bei der Nationalratswahl aus dem Parlament geflogenen Partei. Details seien noch nicht zu erfahren gewesen, fix sei aber, dass die fünf Millionen Euro Schulden zur Gänze beglichen werden sollen; die Laufzeit des Kredits soll etwas ausgedehnt worden sein. Zuletzt stand auch ein Ausgleich (eine nur teilweise Rückzahlung) im Raum. Besiegelt werden soll der Bank-Deal nächste Woche, am Montag stehe noch eine letzte Verhandlungsrunde an, hieß es in dem Bericht.

Hilfe von den Landesparteien

Helfen sollen die Landesparteien. Laut "Kurier" sind die neun Landes-Konten mit rund zwei Millionen Euro im Plus. Die Bank hatte dieses Konten-Konvolut aber eingefroren, um sich zumindest teilweise abzusichern, so der Bericht. Erst wenn dieser sogenannte "Cash Pool" freigegeben wird (und danach sieht es jetzt aus), wollen sich die Länder festlegen, wie viel sie zum Schuldenabbau der Bundespartei beitragen können bzw. wollen, schreibt der "Kurier".

Lösung Mitte Dezember

Den größten Brocken sollen demnach die Landesparteien aus Wien und Oberösterreich beitragen. Mit Einnahmen durch die Landesparteienförderung von 3,8 bzw. 1,8 Millionen Euro sind diese beiden die finanzstärksten Gruppen. In der Steiermark hat man sich laut "Kurier" auf zehn Prozent der Landesparteienförderung verständigt, rund 120.000 Euro für die nächsten fünf Jahre. Kärnten legt "dem Vernehmen nach" rund 50.000 Euro jährlich dazu. In Tirol soll am Freitagabend im Landesausschuss ein einstimmiger Beschluss gefällt worden sein, eine Summe habe man aber nicht nennen wollen.

Grüne dementieren

Im Büro des interimistischen Grünen-Chefs Werner Kogler ist der Bericht des "Kurier", wonach der Sanierungsplan für die Finanzen der Bundespartei bereits stehe, dementiert worden. Es werde nach wie vor "an mehreren Varianten" gearbeitet und darüber verhandelt, sagte eine Sprecherin zur APA. Angestrebt werde "eine Lösung Mitte Dezember", hieß es.

Kommentare

Nanet alles zurückzahlen!! Nichts leisten und Schulden machen, das bringt jeder zusammen! Typisch Grüne, nur dummes Geschwätz!!

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