Rechtsextremismus von

Halle: Angreifer wollte in Synagoge "Massaker" anrichten

In dem Text werde das Ziel genannt, "so viele Anti-Weiße zu töten wie möglich, vorzugsweise Juden"

Der Angreifer von Halle an der Saale hat nach Erkenntnissen der Ermittler ein "Massaker" anrichten wollen.

Der 27-jährige Stephan B. sei zur Synagoge gegangen, "um zahlreiche Menschen zu töten", sagte der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank am Donnerstag in Karlsruhe. "Was wir gestern erlebt haben, war Terror", sagte er.

»Das war Terror«

Ermittler und die deutsche Regierung haben den Angriff auf eine Synagoge in Halle als einen rechtsextremistischen Terroranschlag gewertet. "Was wir gestern erlebt haben, war Terror", sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Donnerstag in Karlsruhe.

Attentäter von Halle gestand Tat und rechtsextremistisches Motiv


Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt. Der 27-jährige Stephan B. habe in dem mehrstündigen Termin beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs am Donnerstagabend umfangreich ausgesagt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Karlsruhe am Freitag.

B. befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Der am Abend erlassene Haftbefehl legt ihm zweifachen Mord und siebenfachen Mordversuch zur Last. Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Freitag auf Anfrage.


Stephan B. war am Mittwoch festgenommen worden, nachdem vor einer Synagoge im ostdeutschen Halle eine 40 Jahre alte Frau und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss ein 20-jähriger Mann erschossen worden waren. Zuvor hatte der Täter vergeblich versucht, die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen. Zu dem Zeitpunkt hielten sich 51 Menschen in dem Gotteshaus auf und feierten das wichtigste jüdische Fest, Jom Kippur.

Auf der Flucht verletzte der Täter zudem eine 40 Jahre alte Frau und deren 41 Jahre alten Mann mit Schüssen. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte B. vier Schusswaffen und mehrere Sprengsätze bei sich.

Ein Bekennervideo in sozialen Netzwerken zeigt den Ablauf der Tat aus der Perspektive des Attentäters - von der vergeblichen Erstürmung der Synagoge über die tödlichen Schüsse bis zur Flucht. Zudem legte der Täter in einem elf Seiten langen "Manifest" seine Gedanken dar.

Sprengstoff gefunden

Nach seinen Angaben hatte der Rechtsextremist bei seiner Tat am Mittwoch neben Waffen in seinem Auto vier Kilogramm Sprengstoff. Der Tatverdächtige ist nach Angaben der Ermittler "tief durchdrungen von einem erschreckenden Antisemitismus" und geprägt von Fremdenhass und Rassismus. Demnach wollte B. mit seiner Tat "weltweite Wirkung erzeugen" durch das live gefilmte und im Internet übertragene Tatgeschehen und seine Pläne, die er zuvor im Internet verbreitet hatte.

Er habe sich dabei "in der Tradition vergleichbarer Attentäter" gesehen, etwa von jenem im neuseeländischen Christchurch, sagte Frank. Dort hatte im März ein Rechtsextremist in zwei Moscheen mehr als 50 Menschen getötet und den Anschlag live im Internet übertragen.

Bei einer Durchsuchung von B.s Wohnung wurden Beweismittel beschlagnahmt, die nun wie die Waffen und Sprengmittel kriminaltechnisch untersucht werden. Auch die gesamte Kommunikation des Tatverdächtigen solle durchleuchtet werden, sagte Frank. Die Ermittlungen würden sich aber einige Zeit hinziehen.

»Wir sind nur sehr knapp einem schrecklichen Angriff auf die Menschen in der Synagoge entgangen«

Die deutsche Regierungschefin Angela Merkel hat sich unterdessen für den Einsatz sämtlicher rechtsstaatlicher Mittel gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus ausgesprochen. Sie sei wie Millionen Menschen "schockiert und bedrückt" von dem Verbrechen im ostdeutschen Halle, sagte die Kanzlerin am Donnerstag auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall in Nürnberg. Sie trauere mit den Familien und Freunden der beiden Ermordeten.

"Wir sind nur sehr knapp einem schrecklichen Angriff auf die Menschen in der Synagoge entgangen. Es hätte noch sehr viel mehr Opfer geben können", sagte sie. Merkel wiederholte ihre Aussage vom Vorabend: "Wir sind froh über jede Synagoge, über jede Gemeinde und alles jüdische Leben in unserem Lande."

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Bündnis gegen Rechts in Halle haben unterdessen für Donnerstagnachmittag (17.00 Uhr) zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz aufgerufen. Es gelte, der Opfer des Anschlags zu gedenken. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, unsere Solidarität all jenen Opfern von Antisemitismus und Rassismus", erklärte Sachsen-Anhalts DGB-Chefin Susanne Wiedemeyer. Am Freitag sei in Magdeburg eine Mahnwache geplant, die vom Bündnis gegen Rechts Magdeburg und dem ‎Förderverein Neue Synagoge organisiert werde.

Nach den Angriffen in Halle/Saale ist nach Angaben einer Expertin ein Dokument im Internet aufgetaucht, bei dem es sich um eine Erklärung des Angreifers zu handeln scheine. Das schrieb Rita Katz, Leiterin der auf die Beobachtung von Extremisten spezialisierten Site Intelligence Group, am Mittwochabend auf Twitter.

Das PDF-Dokument zeige Bilder von Waffen und enthalte einen Verweis auf das Live-Video, das von der Tat verbreitet worden sein soll. In dem Text werde das Ziel genannt, "so viele Anti-Weiße zu töten wie möglich, vorzugsweise Juden".

Vor einer Woche angelegt

Das Dokument sei scheinbar vor gut einer Woche am 1. Oktober angelegt worden und gebe weitere Hinweise darauf, wie viel Planung und Vorbereitung der Täter in die Attacke gesteckt habe. Ob es tatsächlich von dem mutmaßlichen Täter stammt, war am Abend allerdings unklar.

Bekennervideo sahen rund 2.200 Menschen

Katz bezog sich auch auf ein Bekennervideo, dass der mutmaßliche Täter der Angriffe in Halle/Saale in den sozialen Netzwerken hochgeladen haben soll. Dieses ist nach Angaben der Streaming-Plattform Twitch von geschätzt 2.200 Menschen angesehen worden, bevor es nach 30 Minuten gelöscht wurde. Der Account sei vor etwa zwei Monaten erstellt worden, zuvor sei nur einmal etwas veröffentlicht worden.

Live-Stream sahen fünf Menschen

Twitch teilte in der Nacht zu Donnerstag weiter via Twitter mit, dass das "entsetzliche Video" 35 Minuten auch live vom Konto-Eigentümer auf der Plattform gestreamt und in dieser Zeit von fünf Menschen gesehen worden sei. Der mutmaßliche Täter soll ein Bekennervideo in den sozialen Netzwerken hochgeladen haben. Das Video dokumentiert allem Anschein nach den Ablauf der Angriffe in Halle aus Sicht des Attentäters.

Attentate zu sehen

Zu sehen ist, wie offensichtlich in der Innenstadt von Halle geschossen wird. Unter anderem zeigt das Video, wie in einem Döner-Imbiss mehrfach auf einen Mann geschossen wird, der hinter einem Kühlschrank liegt. Die Aufnahmen stammen wohl von einer an einem Helm befestigten Kamera. Bis zum Abend gab es keine Bestätigung der Behörden dafür, dass es sich bei dem Mann im Video um den Attentäter handelt.

Twitch, eine Plattform mit Sitz in den USA, teilte weiter mit, man untersuche den Vorfall. Gegen Hassinhalte fahre man eine Null-Toleranz-Politik, jeder Gewaltakt werde sehr ernst genommen. Alle Konten, auf denen Inhalte dieser abscheulichen Tat veröffentlicht würden, würden dauerhaft gesperrt. Man sei in Gedanken bei den von der Tat Betroffenen.

Rechtsextremist Stephan B. festgenommen

In Halle/Saale wurden zwei Menschen bei einem gescheiterten Anschlag auf eine Synagoge von einem schwebewaffneten Täter getötet. Die Identität der bieden Opfer ist bisher ungeklärt. Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wurde am Mittwochnachmittag festgenommen. Er hatte nach Angaben aus Sicherheitskreisen gegen Mittag versucht, die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen. Mehr als 50 Menschen hielten sich zu dem Zeitpunkt in dem Gotteshaus auf und feierten das wichtigste jüdische Fest, Jom Kippur. Nachdem der Anschlagversuch scheiterte, soll der 27-jährige Deutsche vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben. B. soll die Tat gefilmt und per Helmkamera live ins Internet übertragen haben, bevor er vom Tatort floh.

Höhere Opferzahl wohl durch Defekt an Waffe verhindert

Eine noch höhere Opferzahl wurde möglicherweise von Defekten an mindestens einer Waffe des Täters verhindert. In dem angeblichen Tatvideo ist zu sehen, wie in mindestens zwei Fällen Ladehemmungen das Leben von Menschen zu retten scheinen. Der Täter setzte eine vermutlich im Selbstbau hergestellte Langwaffe, eine Pistole und Sprengsätze ein.

Schwere Vorwürfe gegen Polizei: "Fahrlässigkeit hat sich bitter gerächt"

Der Präsident des Zentralrats der Juden erhob schwere Vorwürfe gegen die Polizei. "Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös", sagte Schuster. "Diese Fahrlässigkeit hat sich jetzt bitter gerächt." Nur glückliche Umstände hätten ein Massaker verhindert, sagte Schuster in Würzburg. "Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher da gewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock."

»Er spricht Englisch, und er greift Verschwörungstheorien auf«

Täter wollte wohl rechte Internet-Subkultur erreichen

Nach Einschätzung von Extremismusforscher Matthias Quent wollte der Täter offenkundig eine international verbreitete, rechte Internet-Subkultur erreichen. "Er spricht Englisch, und er greift Verschwörungstheorien auf, zum Beispiel über die angeblich zerstörerische Macht des Judentums. Er äußert sich auch abwertend über Feminismus", sagte Quent. Das seien Motive der weltweiten populistischen und radikalen Rechten. "Das Video folgt der Ästhetik eines Videospiels, auch durch die Ego-Shooter-Perspektive", sagte Quent.

Seehofer: "Ausreichend Anhaltspunkte für rechtsextremistischen Hintergrund"

Innenminister Seehofer hatte schon am Mittwochabend gesagt, der Generalbundesanwalt, der die Ermittlungen rasch an sich gezogen hatte, habe "ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund". Seehofer sprach von einem antisemitischen Motiv. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) übermittelte den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Beileid. Die Solidarität gelte allen Jüdinnen und Juden am Feiertag Jom Kippur, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter. Am Abend nahm Merkel an einer Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin teil.

Auch in anderen deutschen Städten versammelten sich Menschen in der Nähe von Synagogen und gedachten der Toten. In Halle legten Menschen am Marktplatz Blumen und Kerzen nieder.

Hofer "fassungslos" über Anschlag

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer hat sich nach dem Anschlag mit zwei Toten in der deutschen Stadt Halle laut einer Aussendung vom Donnerstag "fassungslos" gezeigt.

"Dieser Anschlag – ausgerechnet am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur – ist nach bisherigem Erkenntnisstand die Tat eines rechtsextremen Antisemiten. Angriffe auf Gotteshäuser, in denen Menschen in Frieden zusammenkommen, um gemeinsam zu beten, sind besonders feig und niederträchtig. Dieser Angriff zeigt, dass mehr getan werden muss, um radikale Strömungen zu unterbinden. Gewalt und Extremismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, deren Hinterbliebenen sowie der jüdischen Glaubensgemeinschaft."

Hohe Sicherheitsvorkehrungen bei Österreich-Israel

Nach dem Terroranschlag in Halle findet das Fußball-EM-Qualifikationsspiel Österreich - Israel am (heutigen) Donnerstag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Wo sich Israels Spieler bewegen oder befinden - beim Hotel oder wenn sie zum Stadion fahren - wird es erhöhte Polizeipräsenz geben, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer.

Sämtliche Spezialkräfte sind im Einsatz. Die Spieler sind in einem Hotel in der Nähe der Hauptsynagoge von Wien, dem Stadttempel, untergebracht. Ein Großteil der Spieler hat diese am höchsten jüdischen Feiertag am Mittwoch auch besucht. Wegen des Jom-Kippur-Fests fand das Training der israelischen Spieler am Mittwoch im Ernst-Happel-Stadion auch erst spät am Abend statt, damit sie vorher noch Essen und Trinken konnten. Denn gläubige Juden nehmen vom Sonnenuntergang am Vortag des Jom Kippur bis zum Einbruch der Nacht am folgenden Tag weder flüssige noch feste Nahrung zu sich.

Bereits vor dem Anschlag in Halle waren die israelischen Spieler in Wien von der Polizei bewacht und zum Training begleitet worden.

Dieser Anschlag "ist ins Einsatzkonzept miteingeflossen", betonte Maierhofer. Bereits seit Jahren gibt es eine "latent erhöhte Terrorlage". Bei der verstärkten Polizeipräsenz handle es sich aber um eine "präventive Maßnahme". "Es gibt weder Drohungen gegen jüdische Einrichtungen in Wien, noch gegen das Fußballmatch", sagte Maierhofer.

Erhöhter Schutz jüdischer Einrichtungen in Wien

Nach dem rechtsextremen Terroranschlag mit zwei Toten im deutschen Halle ist noch am Mittwoch der Schutz jüdischer Einrichtungen in Wien erhöht worden. Dazu gehören neben den Synagogen etwa auch das Jüdische Museum oder die israelische Botschaft. Bereits vor dem Anschlag hat es aufgrund der jüdischen Feiertage verstärkte Überwachungsmaßnahmen gegeben, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer.

Während der Gebetszeiten gab es bereits erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, auch der Objektschutz wurde aufgrund des Feiertags Jom Kippur verstärkt. Der deutsche Angreifer hatte am Mittwoch eine Synagoge attackiert, er scheiterte allerdings an den Türen des Gotteshauses. Dieser Anschlag "ist ins Einsatzkonzept miteingeflossen", betonte Maierhofer am Donnerstag. Sämtliche Spezialkräfte, darunter Beamte der Wega, Cobra, sprengstoffkundige Organe oder auch die Polizeidiensthunde - sind in Wien im Einsatz. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gibt es auch für das EM-Qualifikationsspiel der ÖFB-Elf gegen Israel.

Maierhofer betonte, dass es sich um Präventivmaßnahmen und keine konkreten Gefährdungsmaßnahmen handelt. "Es gibt keine Hinweise auf Vorkommnisse, keine Drohungen gegen Einrichtungen oder das Fußballspiel", sagte der Polizeisprecher. Bereits seit Jahren gibt es eine "latent erhöhte Terrorlage".

Vater: Er war mit sich selbst nicht im Reinen

Der mutmaßliche Attentäter in der deutschen Stadt Halle an der Saale soll nach den Worten seines Vaters ein Eigenbrötler gewesen sein, der häufig vor dem Computer saß. Die "Bild"-Zeitung zitierte den Vater mit den Worten: "Er war weder mit sich noch mit der Welt im Reinen, gab immer allen anderen die Schuld."

Der 27-Jährige habe kaum Freunde gehabt und stattdessen viel Zeit im Internet verbracht. "Der Junge war nur online."

»Der Junge war nur online«

Dem "Bild"-Bericht zufolge hatte Stephan B. nach der Matura zwei Semester Chemie studiert, soll das Studium aber wegen Krankheit abgebrochen haben. Einer Nachbarin zufolge soll er zuletzt als Rundfunktechniker gearbeitet haben. Der Vater berichtete, sein Sohn sei zwar bei der Bundeswehr gewesen, habe aber keine Spezialausbildung gehabt.

Den Sicherheitsbehörden war der mutmaßliche Täter bisher wohl nicht als Rechtsextremist aufgefallen.

Opfer sind identifiziert

Nach dem Anschlag in Halle sind die erschossenen Opfer identifiziert. Es handelt sich um eine 40 Jahre alte Frau aus Halle sowie einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Die Frau war am Mittwochmittag von dem schwer bewaffneten Täter vor der Synagoge erschossen worden, der Mann wenig später in einem nahen Döner-Imbiss.

Auf seiner Flucht hatte der mutmaßliche Rechtsextremist auch zwei Menschen verletzt. Bei ihnen soll es sich nach dpa-Informationen um ein Ehepaar handeln, das im 15 Kilometer entfernten Landsberg ein Geschäft betreibt. Die 40 Jahre alte Frau und der 41 Jahre alte Mann werden mit Schussverletzungen im Krankenhaus behandelt.

Im Wiedersdorf, einem Ortsteil von Landsberg, soll der Täter seinen ersten Fluchtwagen abgestellt und ein Taxi gekapert haben, wie dpa aus Sicherheitskreisen weiter erfuhr. Dabei seien weitere Schüsse gefallen. Demnach konnte der mutmaßliche Täter wenig später bei einem Autounfall auf der Autobahn 91 auf Höhe des Ortes Werschen von Spezialkräften festgenommen werden. Er war verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.