Einwanderer machen Deutsche dümmer ...
behauptet zumindest SPD-Politiker Sarrazin
- Argument: Migranten weisen weniger Bildung auf
- Nicht erster Skandal-Sager des Bankenvorstands

Geht es nach SPD-Politiker Thilo Sarrazin, wird die deutsche Bevölkerung "auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer". Schuld daran sind seiner Meinung nach die Einwanderer, sollen diese doch weniger Bildung aufweisen und sich öfter vermehren als Deutsche.
Sarrazin, langjähriger Finanzsenator im rot regierten Berlin und derzeit Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, erläuterte seine relativ exklusive Sicht der Dinge während einer Veranstaltung der Unternehmerverbände Südhessens. In seinem Vortrag zum Thema "Bildung, Demografie, gesellschaftliche Trends" brachte Sarrazin die fortschreitende Verdummung Deutschlands mit Einwanderern "aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika" in Verbindung. Denn diese sollen weniger Bildung aufweisen als Migranten aus anderen Ländern.
Ein weiteres Argument lieferte Sarrazin mit der Fortpflanzung von Einwanderern, die höher als bei den Deutschen liegen soll. Und da Intelligenz von Eltern an Kinder weitergegeben werde, trägt das auch einen Teil zur Verdummung bei, so Sarrazin.
Thilo Sarrazin sorgte in der Vergangenheit des Öfteren für provokante Sager. Im September 2009 beispielsweise sprach er arabischen und türkischen Einwanderern den Willen und die Fähigkeit zur Integration ab. Ein von der SPD-Basis initiiertes Parteiausschlussverfahren gegen ihn wurde im März diesen Jahres eingestellt. (red)
