Opernball von

Melanie Griffith
in der Lugner City

"Ich werde versuchen, gut auszusehen - und vielleicht auch zu tanzen"

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Im 15. Wiener Gemeindebezirk kehrt heute wieder ein Hauch von Hollywood ein: Richard Lugner präsentiert seinen Stargast Melanie Griffith für den heurigen Opernball in einer Pressekonferenz.

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Angekommen ist Melanie Griffith bereits gestern Abend. Nach anfänglichen Turbulenzen gibt sich der Baumeister mit seiner Wahl zufrieden: "Sie ist sehr nett, da gibt es nichts - aber auch total fertig."

»Ich werde versuchen, gut auszusehen - und vielleicht auch zu tanzen«

Melanie Griffith hat sich erst vor zwei Wochen einer Hautkrebs-Operation an der Nase unterzogen, fühlt sich aber fit genug für den Opernball. "Wieso denn nicht? Der schlimme Teil war der Flug. Ich werde versuchen, gut auszusehen - und vielleicht auch zu tanzen", sagte die US-Schauspielerin bei einer Pressekonferenz in der Wiener Lugner City. Walzer tanzen kann sie allerdings nicht.

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Die Journalisten waren vor der Pressekonferenz angewiesen worden, nicht detailliert über die Erkrankung der Schauspielerin zu fragen. Griffith gab dann aber doch bereitwillig Auskunft: Trotz ihrer sehr sensiblen Haut sei sie in ihrer Jugend auf den Virgin Island immer wieder sehr starken Sonnenbelastung ausgesetzt gewesen. "Ich hatte jetzt Hautkrebs auf meiner Nase, der operiert werden musste. Es sieht schrecklich aus, aber mein Make-up Artist macht einen tollen Job", sagte Griffith.

Goldie Hawn riet Griffith zum Opernball-Besuch

Vor der Reise nach Wien hat sich Griffith mit ihrer besten Freundin Goldie Hawn - die vergangenes Jahr den Ball an Lugners Seite besucht hat - über das Fest ausgetauscht. "Sie hat gesagt, dass es sehr schön ist und dass ich es unbedingt machen soll", erklärte die Schauspielerin. Ihr Gastgeber wurde ihr als "großzügig, fesch und sexy" beschrieben. "Sie sehen auch sehr toll aus", bedankte sich der stolze Baumeister.

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Am Ball wird Melanie Griffith ein schwarzen Kleid des Designers Alia tragen, das dieser vor 20 Jahren extra für sie angefertigt hat. Die Farbe Schwarz habe aber nichts mit der derzeitigen #MeToo-Debatte zu tun. Auch wenn sie zu dem Thema eine klare Meinung hat: Ihre Mutter, Tippi Hedren, sei von dem Regisseur Alfred Hitchcock immer wieder emotional unter Druck gesetzt worden. "Er wollte immer Sex mit ihr", erzählte Griffith. Als sie ablehnte, habe der Regisseur ihre Karriere zerstört. "Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass man sich von einem Kerl nichts gefallen lassen muss. Ich habe jedes Recht darauf, meinen Selbstrespekt zu behalten. Ich muss nichts machen, um einen Job zu bekommen", unterstrich die Schauspielerin.

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Es ist auch nicht der erste Wien-Besuch von Griffith. Bei einem Life Ball vor fünf Jahren sei sie bereits hier gewesen. Große Pläne hat sie nicht. "Es schneit, da kann man nicht viel herumlaufen", sagte die Schauspielerin. Dennoch woll sie sich "ansehen, was immer ich kann".

Die Pressekonferenz zum Nachschauen:

Ab 14 Uhr fand im Herzen der Lugner City die obligatorische Autogrammstunde statt.

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Die Autogrammstunde zum Nachschauen: