88 % der Autofahrer vom Pkw aghängig: Dabei sind 50 % der Fahrten kürzer als 5 km

ÖAMTC-Umfrage: 77 % finden Spritpreise belastend Immerhin wollen 18 % ihr Auto öfter stehen lassen

88 % der Autofahrer vom Pkw aghängig: Dabei sind 50 % der Fahrten kürzer als 5 km © Bild: ÖAMTC

Fast alle österreichischen Autofahrer fühlen sich abhängig vom Pkw. Dieses Ergebnis erbrachte eine Umfrage des ÖAMTC. Demnach fühlen sich 77 Prozent von den Spritpreisen stark belastet, 88 Prozent gaben an, vom Auto abhängig zu sein. Das überrascht, sind doch 25 Prozent aller Autofahrten kürzer als zwei Kilometer und 50 Prozent aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, geht aus Zahlen des Umweltministeriums hervor.

Der ÖAMTC-Umfrage zufolge fehlt für 27 Prozent der Autofahrer, die stark auf das Auto angewiesen sind, die öffentliche Anbindung am Wohnort bzw. an die Arbeitsstelle, 18 Prozent können aus beruflichen Gründen nicht auf das Auto verzichten. Für elf Prozent würde ein Umstieg auf den öffentlichen Verkehr unverhältnismäßig lange Wegzeiten bzw. Wartezeiten mit sich bringen. Und zehn Prozent benötigen den fahrbaren Untersatz, um die notwendigen Einkäufe zu erledigen. 26 Prozent der befragten Pendler können aufgrund der Wegstrecken oder mangels Alternativen gar keine Alltagswege mit Öffis, per Rad oder zu Fuß zurücklegen.

Gleichzeitig sehen die Autofahrer aber doch Möglichkeiten, weniger oft im Auto zu sitzen. Im März 2007 gaben neun Prozent an, das Auto häufiger stehen zu lassen, nun sind es schon 18 Prozent, so der ÖAMTC. (APA/red)