Vor dem Finale von

Fußball-WM 2014: Mascherano ist
kein Rambo und will Messi helfen

"El Jefecito" sind Vergleiche peinlich - im Finale kommt es ohnehin nicht auf ihn an

Javier Mascherano jubelt © Bild: Clive Rose/Getty Images

Argentiniens Mittelfeld-Motor Javier Mascherano hat vor dem WM-Finale gegen Deutschland (So., 21 Uhr LIVE im NEWS.AT-Ticker) dazu aufgerufen, Lionel Messi besser im Spiel zu unterstützen. "Hoffentlich können wir ihm am Sonntag ein bisschen mehr helfen als er uns bisher geholfen hat", sagte der Barca-Profi am Samstag. "In den vergangenen zwei Spielen hat ihm die Mannschaft nicht das gegeben, was er braucht", ergänzte Mascherano.

Auf die Frage, ob er sich angesichts seiner guten Leistungen bei der WM als Held fühle, antwortete Mascherano gegenüber der argentinischen Sportzeitung "Ole": "Ich bin nicht Rambo und auch nicht Jose de San Martin (Argentiniens Unabhängigkeitsheld)." Solche Vergleiche nehme er mit Humor, aber eigentlich seien sie ihm peinlich. "Und das ist keine falsche Bescheidenheit, denn falsche Bescheidenheit ist schlimmer als Überheblichkeit", meinte Mascherano.

Messi braucht den erhofften Tag

Auch laut Lucas Biglia wird es im Endspiel vor allem auf die Messis Fußballkünste ankommen: "Der Schlüssel liegt darin, dass er den Tag hat, den wir uns erhoffen." Der Profi von Lazio Rom räumte ein, dass bei der "Albiceleste" vor dem Finale eine große Nervosität herrsche. "Wenn man sich bewusst ist, um was es geht, kann man nicht gelassen sein." Allerdings sei Deutschland nicht unschlagbar, denn es habe auch Schwachpunkte.

Javier Mascherano mit Lionel Messi
© Clive Rose/Getty Images Mascherano und Co. wollen Messi gebührend unterstützen

Aguero warnt vor Kontern

Angreifer Sergio Aguero hat vor dem WM-Finale noch einmal vor den schnellen Gegenangriffen des Teams von Joachim Löw gewarnt. "Wenn du den Ball verlierst, sind die deutschen Spieler tödlich, vor allem im Mittelfeld. Wie Pfeile schießen sie los", sagte er dem Sportsender TyC Sports am Freitag in Belo Horizonte.

Rodriguez will Revanche

Mittelfeldkollege Maxi Rodriguez wünschte sich vor allem eine Wiedergutmachung für die WM-Niederlagen im Viertelfinale 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika. "Natürlich möchte ich die Revanche", sagte er in einem FIFA-Interview. Besonders schmerzhaft sei das Ausscheiden in Deutschland im Elfmeterschießen gewesen. "Aber jetzt geht es um ein Finale, um das wichtigste Spiel", fügte der 33-Jährige hinzu.

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