Was das süße Gold der Bienen alles kann:
Der Honig erlebt sein Revival als Hausmittel

Süß schmeckendes Nahrungsmittel & Medizin zugleich Honig als besonders starker Bakterienkiller beliebt

Was das süße Gold der Bienen alles kann:
Der Honig erlebt sein Revival als Hausmittel

Der Honig wird von jeher als Heilmittel bei Erkältungen und Verletzungen eingesetzt. Lange Zeit nahm die Wissenschaft jedoch nicht allzu große Notiz davon. Neue Forschungen belegen nun aber die Wirksamkeit der süßen Medizin. Es stellte sich vor allem heraus, dass Bienenpollen und Bienenbrot eine hohe Konzentration von Vitamin B aufweisen!

Honig enthält neben vielen anderen Inhaltsstoffen Gluconsäure, Wasserstoffperoxid und Vitamin B. Die Gluconsäure sorgt für ein saures Milieu im Honig. Dadurch werden viele Keime an der Vermehrung gehindert. Wasserstoffperoxid schädigt den Stoffwechsel der Krankheitserreger. Vitamin B ist wichtig für Nerven, Konzentration und das Immunsystem!

Honig fördert die Wundheilung
Außerdem rückt der Honig den Krankheitserregern mit einem physikalischen Trick auf die Pelle: Durch den hohen Gehalt an Zucker entzieht er den Keimen Wasser. Sie trocknen aus und sterben ab. Bei der Wundbehandlung wird medizinischer Honig äußerlich auf die Verletzung aufgetragen. Dadurch wird die Wunde luftdicht verschlossen.

Altes Hausmittel neu entdeckt
Die Wirksamkeit des Honigs bei Erkältungen und Verletzungen ist also kein Ammenmärchen. Inzwischen hat auch die Industrie reagiert und honigimprägnierte Verbände und Wundbandagen entwickelt. Vor unkontrollierten Selbstversuchen muss man allerdings warnen!

Tipp
Heiße Milch mit Honig erfreut sich bei Husten und Heiserkeit besonderer Beliebtheit. Am besten kommen die Honigwirkstoffe jedoch zur Geltung, wenn man sich einen Löffel der süßen Speise langsam auf der Zunge zergehen lässt. Oder den Honig im Kräutertee genießt.
(red)