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Todesfalle Frühpension

Aktuelle Studie belegt: Wer früher in Pension geht, stirbt auch früher

Studie - Todesfalle Frühpension © Bild: Corbis

Wer früher in Pension geht, stirbt auch früher - außer man ist eine Frau. Schuld daran ist der schlechte Lebenswandel bei Frühpensionisten, wie die Forscher der Uni Zürich erklären. Sie fanden heraus, dass ein Jahr Frühpension den Betroffenen rund zwei Monate ihres Lebens kostet.

Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit vor dem 67. Lebensjahr zu sterben, steigt bei einer nur um ein Jahr früheren Pensionierung um 13,4 Prozent an. Allerdings gilt dies nur für Männer: Bei Frauen verändert sich die Lebenserwartung durch einen früheren Pensionsantritt nicht signifikant.

Die niedrigere Lebenserwartung von Frühpensionisten führen die Wissenschafter unter anderem auf einen schlechteren Lebenswandel nach Beendigung des Berufslebens zurück. Wenig Bewegung, ungesunde Ernährung sowie vermehrter Tabak- und Alkoholkonsum würden Frühpensionisten anfälliger für tödlich verlaufende Erkrankungen machen.

Frauen bleiben aktiver
Frauen hingegen bleiben nach ihrem Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt viel aktiver. Das könnte daran liegen, dass sie sich weniger über ihren Job definieren als Männer. Oder sich einfach besser auf den Ruhestand vorbereiten. Generell raten die Studienautoren, dass man als (Früh)Pensionist auch im Ruhestand einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen sollte - ob bezahlt oder unbezahlt.

Für die Studie untersuchten die Wissenschafter Sozialversicherungsdaten von 18.000 Österreichern und 3.000 Österreicherinnen aus den Jahrgängen 1929 bis 1941. Alle untersuchten Personen waren als Arbeiter aktiv.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Mein Gott... lieber gut gelebt und früh gestorben... als jahrelang Stress bis 90 und dann tot umfallen ;-) ... Was will uns die Studie damit sagen... arbeitets bis 89 und genießt dann das Leben noch 1 Jahr, wenn ihr überhaupt noch genießen könnt...oder wie soll man die Studie jetzt deuten??

Studie die niemand braucht Die Studie ist mit anderen Worten auch zu erklären: Wer früher in Pension geht, muß schon schwer krank sein (damit eine Pension überhaupt bewilligt wird, es sei denn er wäre Politiker oder Postler), und DESWEGEN stirbt er dann auch früher.

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Pension und Lebenswandel Lieber in der Pension gut gelebt zu haben als am Arbeitsplatz gestorben zu sein.

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Re: Pension und Lebenswandel dem ist nicht zuzufügen......

haaa. lach

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