Rauchen von

Suchtfaktor Menthol

US-Arzneimittelbehörde warnt: Menthol-Zigaretten führen zu höherer Abhängigkeit

Rauchen - Suchtfaktor Menthol © Bild: Thinkstock

Rauchern von Menthol-Zigaretten fällt das Aufhören schwerer als "normalen" Rauchern - dies jedenfalls ist nach Angaben der US-Arzneimittelbehörde FDA das Ergebnis mehrerer wissenschaftlicher Studien. Das Aroma der Menthol-Zigaretten führe offenbar zu einer höheren Abhängigkeit, warnte die FDA.

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Die aromatisierten Zigaretten erhöhten zwar den Studien zufolge für die Raucher selbst offenbar nicht das Risiko einer Erkrankung, erklärt die FDA. Sie stellten aber vermutlich eine größere Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar als andere Tabakprodukte.

Menthol steigert Suchtfaktor

Die Aroma-Zigaretten seien für viele der Einstieg ins Rauchen, berichtet die FDA unter Berufung auf die wissenschaftlichen Studien. Wer Menthol-Zigaretten konsumiere, greife zudem öfter als andere Raucher schon in den ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen zum ersten Glimmstängel. Dies decke sich mit der Beobachtung, dass die Nikotinabhängigkeit unter den Rauchern vom Menthol-Zigaretten anscheinend größer sei.

Bei Jugendlichen beliebt

Menthol-Zigaretten machen der FDA zufolge ein Viertel der Zigarettenverkäufe in den USA aus. Sie sind vor allem bei Jugendlichen und Afroamerikanern beliebt. In den USA sterben jährlich 400.000 Menschen an den Folgen von Tabakkonsum.

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