Marihuana von

Neue Studie: Kiffen
schädigt das Gehirn

Wer in jungem Alter zu rauchen beginnt, beeinträchtigt Fähigkeit zu komplexem Denken

Eine Person raucht einen Joint © Bild: iStockphoto.com

Kaum ein Suchtmittel spaltet die Gemüter so sehr wie Cannabis. Für die einen der Anfang vom Ende eines von Drogen gesäumten Lebenswegs. Für die anderen ein Heilmittel, das dort eingesetzt wird, wo nichts anderes mehr hilft. Eine aktuelle Studie kehrt wieder die Gefahr hervor: Wer früh zu kiffen beginnt, schädigt sein Gehirn.

Ein Forscherteam von der University of Texas untersuchte laut "welt.de", wie sich der Marihuanakonsum in frühen Jahren auf das Gehirn auswirkt. Sprich wie Kiffen das Gehirn beeinflusst, solange sich dieses noch entwickelt. Hierfür untersuchten die Forscher die Gehirnstrukturen jener Konsumenten, die bereits vor dem 16. Lebensjahr zu kiffen begannen.

Dabei fanden sie heraus, dass bei den frühen Kiffern die Entwicklung des präfrontalen Kortex gebremst war. Hier handelt es sich um jenen Teil des Gehirns, der für die Entscheidungsfindung im Speziellen und für komplexes Denken im Allgemeinen verantwortlich ist. Angesiedelt ist der präfrontale Kortex hinter der Stirn.

Mit anderen Worten: Beginnt ein Mensch früh Marihuana zu rauchen, läuft er Gefahr, seine Fähigkeit komplex zu denken und Entscheidungen zu treffen zu beeinträchtigen. Ebenso wenig erfreulich die Ergebnisse, ältere Konsumenten betreffend. Bei Personen, die nach dem 16. Lebensjahr erstmals zu dem Suchtmittel griffen, alterte das Gehirn schneller als bei Abstinenten. Auch nicht ideal!

Wenn nun auch diverse Studien Entwarnung geben, indem sie verkünden, entsprechende Effekte ließen sich nur bei jenen nachweisen, die exzessiv Marihuana rauchten, so meinen wir doch: So oder so - besser kein Risiko eingehen!

Kommentare

Tavington melden

also genauso wie das alkohol. die pharmamaffia zahlt solche studien, damit sie mit ihrem antidepressanten, beruhigungsmittel, schlafmittel, schmerzmittel,... weiter milliarden verdienen können.

Wind80 melden

"...entsprechende Effekte ließen sich nur bei jenen nachweisen, die exzessiv Marihuana rauchten..."
Seeeehr professionell: Wie viel ist denn "exzessiv"?? Keine Angaben.

Ach ja: solche Daten möchte man ja nicht verbreiten - sonst könnte man ja auf die Idee kommen, sowas wie eine "max. Promille Grenze" für THC anzufordern (wie für Alkohol). Und das wollen die natürlich nicht :-)

Wind80 melden

...Beziehungsweise: die vorhandene (lächerlich niedrige) Grenze von 1 ng bevor man echt Schwierigkeiten bekommt zu erhöhen (bei den Amis ist der wert 5-mal so hoch).

Dieter Draxler

Marihuana ist ein Rauschgift und kein Suchtgift.
Suchtgifte sind Heroin, Kokain, Morphium, Nikotin oder Koffein

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