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Fast Food als Jause?

Studie zeigt: Österreichs Schüler brauchen Nachhilfe in Sachen gesunde Ernährung

Zwei Mädchen beäugen ihre Schuljause © Bild: Thinkstock/iStockphoto

Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, viele Vollkornprodukte und Fleisch in Maßen. So lautet das Rezept für ein gesundes Leben. Zumindest was die Ernährung betrifft. Unsere Schüler brauchen in dieser Hinsicht offensichtlich Nachhilfe, denn wie eine aktuelle GfK-Studie zeigt, ernähren sie sich ganz und gar nicht gesund.

Für die von Spar in Auftrag gegebene Studie wurden über 600 Wiener Schulkinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren befragt. 40 Prozent gaben an, täglich weißes Brot oder Gebäck zu essen. Fast ebenso viele essen täglich Fleisch oder Wurst. Im Gegensatz zu Produkten aus Weißmehl und Fleisch sollten Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan stehen. Tun sie aber nicht, denn gerade mal etwas mehr als die Hälfte der befragten Kids essen täglich Gemüse. Immerhin zwei Drittel essen täglich Obst.

Gesunder Start in den Tag

Wer sich ein bisschen mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt, weiß, wie wichtig ein gesunder Start in den Tag ist. Dennoch frühstücken nur knappe 60 Prozent der befragten Kinder täglich. 15 Prozent frühstücken immerhin bis zu vier Mal in der Woche. 18 Prozent müssen gar ohne Frühstück in den Schultag starten. Insofern könnte man meinen, dass das fehlende Frühstück durch eine gesunde Jause ausgeglichen wird. Das ist aber nicht unbedingt der Fall.

Süßigkeiten als Jause

So zeigte sich, dass gerade mal zwei Drittel der Kids täglich jausnen. Hoch im Kurs stehen dabei Weißmehlprodukte. Folglich gaben 60 Prozent der jungen Befragten an, normalerweise eine aus weißem Brot oder Gebäck bestehende Jause zu essen. Fast 30 Prozent genehmigen sich als Schuljause Süßigkeiten, 15 Prozent Fast Food. Wen wundert es da noch, dass Österreichs Kinder immer dicker werden?

Projekt: Gesunde Schuljause

Diesem Trend will Spar entgegensteuern. In Zusammenarbeit mit Sipcan, einem unabhängigen Verein für Gesundheitsförderung, bietet das Unternehmen seit 2007 Wiener Schulbuffet-Betreibern ein umfassendes Sortiment an ernährungswissenschaftlich geprüften Spar-Produkten. Es zeigte sich, dass sich mit dem Angebot auch das Ernährungsverhalten der Kinder verbesserte.

Wissen und Verhalten klaffen auseinander

Ein Beispiel: Während 55 Prozent Kinder bei Schulbuffets ohne Spar-Produkte normalerweise Süßigkeiten kaufen, tun dies gerade mal halb so viele, wenn ihnen am Schulbuffet Spar-Produkte angeboten werden. Das würde auch erklären, warum Ernährungswissen und -verhalten bei unseren Schülern so stark auseinanderklaffen, wissen doch knappe 90 Prozent, dass eine gesunde Jause die Leistungsfähigkeit verbessert.

Angebot bestimmt Nachfrage

In diesem Sinne leistet Spar einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung des Ernährungsverhaltens: Denn stehen erst mal gesunde Lebensmittel zur Verfügung, greifen unsere Schüler auch gerne zu.

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