Aufwachphase von

Michael Schumacher: Neue Hoffnung

Seine Managerin Sabine Kehm erklärt: "Es gibt Anzeichen, die Mut machen"

Seit seinem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 im französischen Meribel liegt Michael Schumacher im Tiefschlaf. 94 Tage nach dem tragischen Unglück, als die Hoffnung auf Besserung oder gar Genesung schon immer mehr zu schwinden drohte, hat sich nun erneut seine Managerin zu Wort gemeldet. "Es gibt Anzeichen, die Mut machen", erklärt Sabine Kehm.

Ende Jänner wurde von offizieller Seite mitgeteilt, dass Michael Schumacher aus dem künstlichen Koma geholt wird. Die Aufwachphase gestaltete sich jedoch äußerst langwierig, weshalb zahlreiche Gerüchte aufkamen, die Schumis Managerin Sabine Kehm nie kommentieren wollte. Einzig das Gerücht, die Aufwachphase sei aufgrund von Komplikationen unterbrochen worden, wurde zurückgewiesen.

Mitte März gab es das bis dato letzte offizielle Statement der Familie Schumacher. "Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durch gehen und aufwachen wird", ließen die Angehörigen damals über Sabine Kehm mitteilen. "Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird", erklärte Schumachers Beraterin auf seiner Homepage.

"Es gibt Anzeichen, die Mut machen"

Nun äußert sich Sabine Kehm gegenüber der "Bild" und schürt dabei neue Hoffnungen. "Ich kann nur noch einmal sagen: Es gibt Anzeichen, die uns Mut machen", so die Managerin. Berichte, wonach sich der 45-jährige Ex-Rennfahrer nicht in der Aufwachphase, sondern im Wachkoma befinden soll, weist sie entschieden zurück. Im Gegenteil, es soll "merkliche Verbesserungen" geben.

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm
© APA/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO Schumachers Managerin Sabine Kehm

Auch zu den Berichten englischer Medien, Corinna Schumacher würde das Familien-Anwesen in der Schweiz zu einem Mini-Krankenhaus umbauen lassen, damit ihr Mann dorthin gebracht werden könne, kommentierte Kehm. "Die Gerüchte, dass Corinna ihr Haus umbaut, um den angeblich hoffnungslosen Fall Michael nach Hause zu holen, sind absolut haltlos", stellt die Managerin klar. Laut "Bild" wird in der Schweiz zwar sehr wohl gebaut, allerdings soll es sich um ein Haus handeln, in das Michael Schumachers Vater einziehen soll.

Gedanken über Verlegung in Reha-Klinik

Aufgrund der merklichen Verbesserungen Michael Schumachers Zustand betreffend, wird laut "Bild" sogar bereits darüber nachgedacht, den 45-Jährigen nach dem Ende der Aufwachphase in eine Reha-Klinik verlegen zu lassen. Das Bangen um Michael Schumacher ist damit zwar noch nicht zu Ende, doch Sabine Kehms klare Worte auch in Bezug auf diverse Negativ-Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen machen durchaus Mut, denn bis dato hatte man derartige Gerüchte von offizieller Seite nie kommentiert.

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