Michael Schumacher war
3 bis 6 Meter von Piste weg

Eine Einschätzung über die Geschwindigkeit sei bisher noch nicht möglich

Michael Schumacher war bei seinem schweren Skiunfall etwa drei bis sechs Meter außerhalb der markierten Pisten unterwegs. Das teilte der ermittelnde Staatsanwalt Patrick Quincy bei einer Pressekonferenz in Albertville mit. Der Felsen, gegen den Schumacher mit dem Kopf geprallt war, habe sich acht Meter entfernt von dem markierten Abschnitt befunden.

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  • Nach dem Unfall von Schumacher haben die Behörden auf einer Pressekonferenz neue Erkenntnisse präsentiert.
    Bild 1 von 14 © Bild: JEAN-PIERRE CLATOT/AFP/Getty Images

    Nach dem Skiunfall von Schumacher haben die französischen Behörden eine Pressekonferenz gegeben. Der Andrang war enorm.

  • Nach dem Unfall von Schumacher haben die Behörden auf einer Pressekonferenz neue Erkenntnisse präsentiert.
    Bild 2 von 14 © Bild: JEAN-PIERRE CLATOT/AFP/Getty Images

    Staatsanwalt Patrick Quincy (li.) teilte mit, dass Schumacher zum Zeitpunkt des Unfalls rund 3 bis 6 Meter von der markierten Piste entfernt unterwegs war.

Schumacher hatte sich bei dem Sturz am 29. Dezember im Skigebiet oberhalb von Meribel schwere Kopfverletzungen zugezogen. Eine Einschätzung über die Geschwindigkeit sei bisher noch nicht möglich. Die Ermittler wiesen mehrfach daraufhin, dass Schumacher offensichtlich ein sehr guter Skifahrer sei. "Die Geschwindigkeit ist für uns kein entscheidendes Element", betonte Quincy.

Skier werden untersucht

Untersucht werden weiterhin auch die Skier, mit denen Schumacher gefahren war. Stephane Bozon, einer der weiteren Ermittler, sagte aber, dass die Skier "nach unseren Erkenntnissen nicht die Ursache für den Unfall" gewesen sind. Sie seien in sehr gutem Zustand.

Strafrechtliche Ermittlungen?

Auf die Frage, ob Schumacher unvorsichtig gewesen sei, die markierte Piste zu verlassen, wollte Staatsanwalt Quincy nicht antworten. Es sei noch offen, ob strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Dies betreffe auch mögliche Ermittlungen gegen den Pistenbetreiber im Skigebiet von Meribel, erklärte Staatsanwalt Quincy.

Die Schumacher-Pressekonferenz zum Nachschauen:

Den NEWS.AT-Live-Ticker zur Pressekonferenz über Michael Schumachers Ermittlungsstand können Sie hier nachlesen!

Kommentare

obernds

Liebe Schiefahrer,bleibt auf den gesicherten Pisten,nur so können die Unfälle weniger werden. Aber alle Jahre dasselbe,man fährt dort wo die Pisten nicht befahren werden dürfen.Vielleicht ist es auch ein gewisser Reitz dort zu fahren.

tja, wie jeden winter passieren auf den pisten laufend unfälle und leider sterben dabei auch menschen. nun hat es wieder einmal (nach dem Prinzen) einen promi erwischt und wieder geht halb die welt deswegen unter. leider kann man diese schicksale nicht rückgängig machen aber dieses riesen theater um schumi ist echt nicht mehr auszuhalten. ist ausserhalb der gesicherten piste unterwegs und umgefallen, das passiert am tag tausende mal, hat er halt mal pech gehabt. nur hatte er glück im unglück, ein normalo wäre sicher nicht so schnell und angagiert in das spital gekommen sondern wäre nicht mehr am leben. also lassen wir das ganz langsam mal gut sein und warten ohne viel tamtam ab wie es ausgeht. bitte news, lasst es mal kürzer angehen

plolin123

Das Kasperltheater um Schumacher nervt schön langsam. Warum kann man nicht akzeptieren, dass es ein ganz normaler Unfall war? Der ,leider Gottes, öfter passiert? Ob zu schnell oder zu langsam - es ändert sich an seinem Gesundheitszustand nichts. Und das ganze Blablabla von Staatsanwaltschaft etc. ist meiner Meinung nach peinlich. Trotzdem wünsch ich dem Schumi alles Gute!

Ganz meine Meinung. Es tut mir auch Leid, dass er sich verletzt hat, aber we WAR anscheinend abseits der Piste unterwegs und jetzt die Pistenbetreiber zu verklagen oder die Schuld auf wen anderen zu schieben wäre schon dreist. Kein Mensch hat ihn gebeten, über diese Felsen zu fahren. Und sein Sohn war auch noch dabei, toll.

Ist ja klar, beim Promi wird ermittelt (ob nicht doch vom Betreiber etwas zu holen ist), bei uns Kleinen wäre das keine Zeile wert.

Normal sind mir solche Seiten nicht mal einen Klick wert, aber es muss bei diesem ünnötigen tamtam einfach raus:
Wen zum Teufel interessiert dieser blöde Unfall???

Die Zeitungen sind wieder einmal voll mit absolut (!) wertloser Information und an diesem Handyvideo, falls es das nun gibt, geilt sich wieder die ganze Welt auf.

Echt interessant was den Leuten alles egal ist aber wichtig wäre, aber Hauptsache wir wissen jedes Detail über den Unfall dieses Prominenten. Das werd ich nie verstehen.

Bei aller Tragik, aber wer außerhalb gesicherter Pisten fährt, der ist meines Erachtens dann auch alleine und selbst schuld für sein Handeln und tun!
Da dann nach Schuldigen zu suchen, ist schon pervers, aber da man wohl eine gute Unfallversicherung, muss man der ja zwecks Zahlung einen anderen Schuldigen präsentieren - und spätestens ab da wird mir die Fam.Schumacher unsympathisch!

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