Michael Jackson von

So war der Sänger wirklich

Der Ex-Assistent plaudert über Drogensucht des Stars und dessen sexuelle Neigungen

Michael Jackson - So war der Sänger wirklich © Bild: Reuters

Die Nachricht, dass Michael Jackson starb, erschütterte die gesamte Welt. Am 25. Juni 2009 erlag er einer Überdosis Propofol. Die Narkose- und Schlafmittel waren einfach zu viel für seinen Körpfer. Sein Leibarzt, Conrad Murray, wurde nach einem langen Prozess schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt. Es gab viele Gerüchte um das Leben des Musikers: Er soll schwul gewesen sein, Kinder missbraucht haben und süchtig nach Medikamenten gewesen sein. Sein früherer Assistent Frank Cascio hat jetzt ein Buch veröffentlicht, mit dem er die Wahrheit ans Licht bringen will und Schluss macht mit den "Lügen und Anschuldigungen".

Frank war bei der ersten Begegnung vier Jahre alt, Michael 27, und dieser hat gerade "Thriller" veröffentlicht. Cascios Vater, Geschäftsführer des Helmsley-Palace-Hotels in Manhattan, stellte die zwei einander vor. "Ich erinnere mich, dass ich ein Spielzeugauto über seinen Kopf und seine Arme fahren ließ. Als wir uns von ihm verabschiedeten, sagte er, er würde uns anrufen, wenn er mal wieder in New York sei", steht im Buch von Frank Cascio. Das war der Beginn einer fast 20 Jahre langen Freundschaft.

Jacko knutschend im Bentley
Sein erster Besuch auf der Neverland-Ranch im Santa Ynez Valley nahe Santa Barbara bleibt für immer unvergessen: "Dort lief wunderschöne Musik. Es gab Bäume, Blumen, Wasserspiele und atemberaubende Landschaften." Er war aber nicht der einzige, der den Star auf seinem Anwesen besuchen durfte: Michael lud manchmal Fans auf seine Neverland-Ranch ein. Einmal fuhr ich Michaels Bentley, er saß auf dem Rücksitz und knutschte rum."

Von wegen schwul!
Also von wegen homosexuell. Denn auch mit diesem Gerücht räumt Frank Cascio ein für alle Mal auf: "Michael war nicht schwul. Er war an Frauen interessiert, aber er war sehr gehemmt." Die Frauen rannten dem Sänger dafür reihenweise hinterher: "Als ich älter war und Michael auf Tour begleitete, nannten wir seine weiblichen Fans Fische. Denn es gab eine Menge Fische im Meer. Die aggressivsten Girls nannten wir Barrakudas." Michael hat also auch Humor besessen.

Seine Drogensucht
Die Medikamentensucht hat bereits in den 80er Jahren begonnen. Ständig nahm Jackson das Schmerzmittel Demerol zu sich, hat es auch oft auf Franks Namen verschreiben lassen. Von Drogen soll er sogar paranoid geworden sein. Er hatte Angst, dass ihn sein Management zerstören will und sprach immer wieder von "Verrätern". Damit seine Alkoholsucht nicht so auffällt, hat er Wein in Saftflaschen und Softdrink-Dosen umgefüllt. Im Buch werden noch weitere Erinnerungen preisgegeben und die Person hinter der Maske gezeigt.

Frank Cascio: „My Friend Michael – An Ordinary Friendship With an Etraordinary Man“, William Morrow. ISBN-10: 0062090062, ISBN-13: 978-0062090065.

Kommentare

Michael Jackson Diesem so genannte guten Freund geht es nicht darum, mit Vorurteilen und Gerüchten über seinen "Freund Michael " aufzuräumen, sondern einfach mit dieser Biographie Kohle ohne Ende zu machen. Wie es der Familie des Verstorbenen dabei geht, ist ihm genau so sch egal wie alles andere. .... Michael Jackson ist nun mal tot, bitte wer interessiert sich noch für seine sexuellen Neigungen , ob der drogensüchtig war usw. usw. Man sollte die toten ruhen lassen.

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