Song Contest von

Andi Knolls beste Sprüche

Auf den Punkt getroffen: die originellsten Zitate von Trinkspiel bis Blumenbeet

Andi Knoll © Bild: APA/Georg Hochmuth

Mit "Jetzt hat uns die den Schas gewonnen" hat ORF-Kommentator Andi Knoll im vergangenen Jahr den fulminanten Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest gefeiert - und eines der Zitate des Jahres abgeliefert. Grund genug, dem ESC-Urgestein bei der diesjährigen Übertragung genau zuzuhören. Hier eine Sammlung seiner erinnerungswürdigsten Zitate.

THEMEN:

- "Die Bandbreite der österreichischen Musik in Sirupform, aufg'spritzt auf an Halb'n." - Andi Knoll über die Eröffnung der Show inklusive RSO, Wiener Sängerknaben, Conchita Wurst und Left Boy

- "Bombastische Bilder aus der Wiener Stadthalle. Anders schaut es in Österreich aus: Die Sonne scheint in Strömen." - Knoll über das Wetter des Abends

- "Codewort fürs Trinkspiel: Conchita. Oder auch: Immer, wenn die Windmaschine in Betrieb ist." - Knoll will den TV-Abend interaktiv gestalten

- "Es kann doch nicht genug geschmust werden." - Das küssende Pärchen aus Litauen macht's vor

Litauen beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Lippenaction bei Litauen

- "Manche würden sich gerne auf Schweden setzen." - Favorit Mans Zelmerlöw löst bei Knoll spezielle Gefühle aus

- "Der kann's, der Mans." - Anhaltende Begeisterung über Zelmerlöw

 Mans Zelmerloew für Schweden beim Song Contest 2015
© APA/EPA/GEORG HOCHMUTH Sieger Mans kam an

- "Der Spitzenkandidat der Halloumi-Partei der ÖH." - Der Sager über den zypriotischen Starter John Karayiannis sorgt auf Twitter für Unverständnis

- "'One Last Breath', aber hält trotzdem zwei Finger hoch. Kein Wunder, dass das Budget manchmal nicht stimmt." - Knoll verhöhnt die Griechen anhand ihrer Teilnehmerin Maria Elena Kiriakou

- "Wie aerodynamisch ihr Hintern ist, sehen Sie jetzt." - Knoll stellt einen fragwürdigen Zusammenhang zwischen Ann Sophies (Deutschland) Ausflug in den Windkanal und ihrer Startpose auf der Bühne her

Ann Sophie beim ESC
© APA/EPA/Julian Stratenschulte Ann Sophies Kehrseite

- "Vor allem bei Russen beliebt, dieser Glaskitsch." - Knoll ist Polina Gagarina die Reise in die Swarovski Kristallwelten nicht neidig

- "Der hat denselben Chirurgen wie Mickey Rourke." - Der älteste Finalteilnehmer Knez (Montenegro) kommt bei Knoll nicht gut weg

Montenegro beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Knez

- "Es ist alles in Butter und zuckersüß." - Knoll scheint das viele Lob für Gastgeberland Österreich nicht ganz glauben zu können

- "Steht in der Mitte und singt um ihr Leben: Conchitas Erbe." - Knoll outet sich als Fan der Lettin Aminata Savadogo

Lettland beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Dramatik bei Lettland

- "Ich hätte gerne so ein Model, das mir nach dem Duschen (sic!) den Bademantel auszieht." - Knoll konzentriert sich bei Spanien mehr auf den Mann im Hintergrund denn auf die Sängerin Edurne

Spanien beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Adrette Ansichten bei Spanien

- "'World of Warcraft' 3D, 3-LSD fast." - Georgierin Nina Sublatti hinterlässt einen bleibenden (beängstigenden) Eindruck

Georgien beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Zum Fürchten: Georgien

- "Durchaus ironisch, wenn ausgerechnet Russland ein Friedenslied singt. Wäre aber ein schönes Zeichen, wenn die Song-Contest-Fans mit ihren Regenbogenfahnen nach Moskau marschieren." - Knoll kann einem Sieg von Polina Gagarina durchaus etwas abgewinnen

- "Doris Golpashin für Albanien." - Elhaida Dani erinnert Knoll optisch an eine Kollegin

Albanien beim ESC
© APA/Georg Hochmuth Albanien

- "Also sprach Grubinger." - Show-Act Martin Grubinger haut nicht nur die Fans in der Halle um

- "Conchita, immer noch unser Sprichwort für unser Spiel - falls Sie's spielen." - Andi Knolls Trinkspiel ist nach fast drei Stunden schon weit fortgeschritten

- "'Mich sieht heut' ganz Europa im Fernsehen, ich setz mir ein Blumenbeet auf, das kommt sicher gut.'" - Andi Knoll versetzt sich in die polnische Korrespondentin mit interessantem Kopfschmuck hinein

- "Wir bauen gerade zumindest eine sehr schöne Brücke nach Deutschland, die haben auch null Punkte." - Bis zuletzt liegen Österreich und Deutschland ex aequo am letzten Platz

- "Bei Ikea überlegt man sich bereits, wie viele Schrauben man für die Bühne braucht, und wie man sie nennen könnte." - Andi Knoll ahnt bereits das Siegerland Schweden

Kommentare

Erst Andi Knolls Sprüche haben mir den Abend kurzweilig gemacht. Beim "Blumenbeet" habe ich mich zerbröselt!

Ich mag den Andi Knoll bzw. seine Art zu kommentieren total gerne. Seine Ironie, sein Witz und seine Spontanität kommen bei mir jedenfalls gut an. Aber vielleicht ist bei manchen Sprüchen des Andi Knoll ein wenig Intellekt gefordert um zu verstehen, und über sowas verfügt nun mal nicht Jeder ;)

daphne5 melden

Um Andi Knolls Sprüche witzig zu finden, müsste ich ziemlich viel Alkohol trinken, aber ich fürchte, selbst dann würde es mir trotz aller Anstrengung nicht gelingen. Also verzichte ich künftig ganz auf ihn. Wenn ihm neben seinen verzweifelten Versuchen, flott und witzig zu sein, etwas Zeit bleibt, könnte er sich einmal mit den Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend" befassen.

matiz melden

Daphne Nummer 5, du weißt aber schon, dass es noch andere Sender gegeben hätte, bei denen du schauen hättest können? Nö, lieber hört man dem Knoll zu um anschließend über seine angeblich unlustigen Witze zu lästern...

christina1411 melden

Liebe daphne5, wenn dir neben all der unnötigen Lästerei etwas Zeit bleibt, könntest du dich einmal mit der deutschen Grammatik (mit DEM Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ) befassen...

daphne5 melden

Danke, christina1411, vor lauter Klugscheißen habe ich mich wirklich nur vertippt, der Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ ist mir normalerweise klar...Wohl ein Zeichen, dass ich hier den Rand halten und Andi witzig finden soll..

higgs70
higgs70 melden

Nicht doch! Es gibt nichts langweiligeres als ein Forum, in dem alle der gleichen Meinung sind, also bitte weiter. Variatio delectat ;-))

Eva Derl
Eva Derl melden

Den "Schas"-Sager hat er jedoch von Nadine Beiler abgekupfert, die meinte "i gwinn eich den Schas"

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