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Serien-Nachschub für
"Game of Thrones"-Fans

Diese Shows bieten sich nach dem Staffelfinale als Ersatzdroge an

Preacher © Bild: © 2016 Sony Pictures Television Inc. and AMC Film Holdings LLC

„Game of Thrones“ ist vor wenigen Tagen mit seiner finalen Folge der siebten Staffel für dieses Jahr zu Ende gegangen. Da brauchen alle Serien-Junkies dringend Nachschub. Hier ein paar Vorschläge, die diese Lücke füllen könnten.

Frontier

Für alle, die „Game of Thrones“ noch nicht ganz loslassen können, empfiehlt sich „Frontier“: In der Netflix-Serie spielt zumindest Jason Momoa die Hauptrolle. Er ist bekannt als Khal Drogo aus „Game of Thrones“. In „Frontier“ mimt er den Pelzhändler Declan Harp, der einen blutigen Kampf gegen die Hudson Bay Company führt, dominierenden Pelzhändler der Region. Die Serie ist im Stil von „The Revenant“ gehalten, inklusive blutiger Kämpfe.

Netflix
© Netflix Frontier

Westworld

Es wird als eines der größten Serienereignisse seit „Game of Thrones“ gehandelt, Grund genug also, jetzt nach dem Staffelfinale damit anzufangen: „Westworld“ trumpft mit einem verschachtelten Erzählstil aus und begeistert seine Fans. Dabei geht es um einen futuristischen Vergnügungspark, in dem Roboter den Gästen beim Eintauchen in Fantasiewelten helfen. Jedoch kommt es zu einer Fehlfunktion und die Roboter beginnen, die Besucher zu attackieren. In der Hauptrolle ist Anthony Hopkins als Chef des Parks zu sehen. Im Moment gibt es eine Staffel der HBO-Serie, eine weitere ist bereits in Produktion.

© HBO/Sky Westworld

American Gods

Sie war eine der Serien-Überraschungen des Jahres, die Serie „American Gods“. Basierend auf Nail Gaimans gleichnamigem Roman dreht sich „American Gods“ um einen bevorstehenden Krieg zwischen Gottheiten. Die „neuen Götter“ in Form von Medien, Berühmtheiten und Drogen drohen die Macht zu übernehmen. Um das zu verhindern, sucht der ehemalige Häftling Shadow Moon gemeinsam mit dem alten Gott, Mr. Wednesday nach Verbündeten. Die Spannung ist ab der ersten Minute hoch und die Atmosphäre wirklich gelungen, ebenso wie die Besetzung. Derzeit gibt es zwei Staffeln, die auf Amazon zu sehen sind.

Sneaky Pete

In „Sneaky Pete“ geht es um einen Trickbetrüger, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er nimmt die Identität seines Zellengenossen an, um sich in der freien Welt vor der Mafia zu verstecken und beginnt in einem Kautionsbüro zu arbeiten. Die Serie stammt aus der Feder von „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und David Shore („Dr. House“) und wird von allen Seiten wärmstens empfohlen. „Ein ideenreiches Serienwerk, in dem der Held ein ums andere Mal in scheinbar ausweglose Situationen gerät und sich daraus befreien muss“, so urteilt derstandard.at.

Preacher

„Preacher“ ist die Adaption eines Comics um den Ex-Kriminellen Jesse Custer, der in einer kleinen Gemeinde als Priester Frieden zu finden hofft, doch Jesse hat nicht so recht das Zeug zum Gottesmann. Er trinkt, er prügelt und er flucht. Dennoch ist er es, der von der Kraft der „Genesis“ besessen ist und gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Tulip und dem irischen Vampir Cassidy macht er sich am Weg durch die USA, um Gott zu finden, der seine Pflichten im Stich gelassen hat und verschwunden ist. So schräg das klingt, so gelungen ist die Serie aus der Comic-Feder von Garth Ennis und Steve Dillon, adaptiert fürs TV von Seth Rogen und Evan Goldberg. Action und Sinnsuche sind hier humorvoll vereint zu einem „Pop-Western mit geschliffenen Dialogen, hinreißend choreographierten Action-Szenen und einem fetzigen Soundtrack“, so die FAZ. Klingt spannend und ist in bislang zwei Staffeln auf Amazon Prime zu sehen, zwei weitere sind bereits in Bestellung.

Preacher
© Sony Pictures Television Inc.

Sons of Anarchy

Auch nicht mehr neu, aber dennoch eine gute Alternative für alle, die am „Game of Thrones“-Entzug leiden, ist „Sons of Anarchy“, über den fiktiven gleichnamigen Motorradclub und dessen Hoffnungsträger und Nachkomme des Gründers, Jax Teller (Charlie Hunnam), dessen Stiefvater und Chef der Gang sowie dessen Mutter Gemma (gespielt von Katey Sagal – bekannt als „Peggy Bundy“), die plötzlich zwischen den Männern steht. Gut gemachte Action-Unterhaltung, die zwar bereits in sieben Staffeln abgedreht ist, aber dennoch wert anzusehen.

Vikings

„Vikings“ wird oft mit „Game of Thrones“ in Verbindung gebracht. Ob die Serie nicht eventuell sogar besser sei als „GoT“ fragte sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung sogar. Die Dramaturgie sei raffinierte, die Ausgangsfrage radikaler. Wenn das nicht ein Grund ist, einmal reinzuschauen! Und darum geht es: Die irisch-kanadische Co-Produktion erzählt von den Abenteuern der historischen Figur Ragnar Lothbrok und dessen Wikingerbrüdern sowie seinem Aufstieg zum König der Wikingerstämme. Die Figur basiert auf dem des wahren Wikingerführers. Und die beste Nachricht: Hiervon gibt es bereits fünf Staffeln zum Bingewatchen, zu sehen auf Amazon.

Penny Dreadful

Gruselig, schön schaurig aber nie wirklich angsteinflößend, so wird „Penny Dreadful“ (auf Deutsch „Groschenroman“) beschrieben. Die „psychosexuelle Horrorserie“ spielt im viktorianischen London und vermischt Märchen und Gruselgeschichten und lässt die übersinnlich begabte Vanessa Ives (Eva Green) gemeinsam mit dem Entdecker Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) und dem amerikanischen Revolverhelden Ethan Chandler (Josh Hartnett) Murrays verschwundene Tochter suchen. Drei Staffeln gab es von der Serie, die auf Netflix zu sehen ist.

The Shannara Chronicles

„The Shannara Chronicles“ basiert, wie auch „Game of Thrones“ auf einem beliebten Fantasy-Roman und zwar des Bestseller-Autors Terry Brooks und erzählt im Großen und Ganzen von nichts geringerem als der epischen Schlacht zwischen Gut und Böse. Die Story: Dreihundert Jahre nach einem Krieg ist von der Zivilisation und dem technischen Fortschritt nichts mehr übrig geblieben und die sogenannten Vier Lande werden von Elfen, Zwergen, Trollen, Menschen und anderen Wesen bewohnt. Nur ein sagenumwobener Baum hält durch einen Zauber eine todbringende Armee zurück. Der Baum verliert nun jedoch seine Blätter und finstere Dämonen stehen vor der Rückkehr zur Erde. Es liegt nun an drei jungen Helden, die Welt zu retten. Von der bildgewaltigen, schnell erzählten Serie gibt es bis dato zwei Staffeln, di e auf RTL 2 und Amazon Prime zu sehen sind.