Nach Pleite von

Air Berlin: Reisende sollen
keine Koffer mehr aufgeben

Verbraucherschützer mahnen Kunden der insolventen Airline zur Vorsicht

Nach Pleite - Air Berlin: Reisende sollen
keine Koffer mehr aufgeben © Bild: apa/dpa

Aufgrund der Insolvenz der Fluglinie Air Berlin raten Verbraucherschützer den Kunden zu Vorsicht. So wird beispielsweise dazu geraten, lieber kein Gepäck mehr aufzugeben, wenn man einen Flug antritt.

Das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl hat sich mit der Insolvenz von Air Berlin beschäftigt und rät den Kunden, künftig lieber keine Koffer mehr aufzugeben. Der Grund: Wenn ein Koffer verloren geht oder beschädigt wird, ist das wohl das Pech des Kunden. Die Airline wird den Schaden vermutlich nicht mehr begleichen.

Auf Umbuchung bestehen

Außerdem sollen Kunden bei einer möglichen Annullierung ihres bereits gebuchten Fluges auf eine Umbuchung bestehen. Air Berlin erstattet nämlich keine Flugtickets mehr zurück, die vor dem 15. August ausgestellt wurden. Besser also eine Umbuchung auf einen anderen Flug fordern, als selbst einen Ersatzflug zu buchen und auf Rückerstattung des Tickets hoffen, denn auf diesen Kosten bleiben die Reisenden wahrscheinlich ebenfalls sitzen.

Ebenso gibt es für Kunden keine Entschädigungen mehr bei verspäteten Flügen und auch keine Gutscheine mehr. Durch die Pleite der Airline musste auch das Vielfliegerprogramm Topbonus Insolvenz anmelden und gesammelte Meilen lassen sich nun nicht mehr einlösen.