Kollektivverträge von

Handels-KV - Beschäftigte
bekommen 2,1 Prozent mehr Gehalt

Gleich hoher Abschluss wie in Metallindustrie - Mindestgehalt steigt auf 1.500

Verkäuferin in einem Kleidungsgeschäft © Bild: Thinkstock

Ab 1. Jänner 2015 bekommen die etwa eine halbe Million Beschäftigten im Handel im Schnitt 2,1 Prozent mehr Gehalt. Der Zuwachs ergibt sich aus der durchschnittlichen Inflation und einem 0,4-prozentigen Aufschlag. Auf diesen Schlüssel einigten sich die Sozialpartner im vergangenen Jahr im Zuge eines Doppelabschlusses. Das Mindestgehalt wird ab 2015 bei 1.500 Euro brutto liegen.

Laut Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft GPA-djp, wird der Doppelabschluss für zwei Jahre aber die "große Ausnahme" bleiben, sagte er dem "Standard" (Freitagausgabe). Rene Tritscher, Verhandler auf Arbeitgeberseite und Sparten-Geschäftsführer, sieht das nicht so streng. Die Maßnahme sei ergriffen worden, damit man genug Zeit hat, um den Kollektivvertrag zu reformieren, so Tritscher zur APA. Der überarbeitete und entrümpelte KV soll bis Herbst 2015 stehen.

Auch die Metallindustrie einigte sich diese Woche auf eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2,1 Prozent. Dass der Handel in der gleichen Höhe abschließt, ist unüblich. "Wir ziehen keine Vergleiche. Das soll jede Branche für sich betrachten", meint dazu Tritscher.

Kommentare

1.500 davon 2,1%
oder als Beamter von 10.000 und mehr 2,1% .... wer wird wohl besser dran sein?

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