Enttäuscht von

Herzog sauer auf ÖFB:
"Verarschen kann ich mich selbst"

Windtner und Rinner "brauchen sich bei mir nicht mehr melden"

Andreas Herzog © Bild: APA/Rubra

Nach der Absage des Österreichischen Fußball-Bundes will Andreas Herzog mit dem ÖFB nicht mehr zusammenarbeiten. Zumindest in der derzeitigen Zusammensetzung nicht: "Ich denke, dass der Herr Windtner oder der Rinner sich bei mir nicht mehr melden brauchen, wegen irgendetwas. Verarschen kann ich mich selbst auch", erklärte Herzog am Donnerstagabend auf Sky.

Die Kritik in Richtung von ÖFB-Präsident Leo Windtner und Bundesliga-Präsident bzw. ÖFB-Präsidiumsmitglied Hans Rinner war deutlich. "Ich denke, dass ich mich zwei Wochen auf das Gespräch mit Leo Windtner sehr gut vorbereitet habe. Ich habe eine Stunde eine Präsentation gemacht, wo ich mir gedacht habe, okay, eigentlich muss er mich jetzt nehmen, weil ich habe mir wirklich extrem viele Gedanken gemacht und meine Ideen und Visionen alle hineingebracht", erzählte Herzog, der schließlich das Nachsehen gegenüber Franco Foda hatte.

Der 49-Jährige fühlt sich scheinbar am Schmäh gehalten. "Der ÖFB soll einfach sagen: ,Pass' auf Andi, wir sind von dir nicht überzeugt und du hast die Klasse nicht.' Okay, dann muss ich das schlucken. Aber immer wieder in der Verlosung dabei zu sein, ohne doch ernsthaft eine Chance zu haben, das wird schon ein bisschen fad schön langsam", klagte der ÖFB-Rekordinternationale. "Ich bin ehrlich gesagt auf mich selber ein bisschen angefressen, weil ich schon lernen hätte müssen, das Spiel zu durchschauen."

Kommentare