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Nach Eklat: Andreas
Gabalier legt noch eins drauf

Schlagerstar verdeutlicht in "weihnachtlichem Krippenspiel" Rolle von "Ochs" und "Esel"

Gabalier © Bild: APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Andreas Gabalier will wohl das letzte Wort haben: Nach dem großen Medienecho auf seine Ansage beim Konzert in der Wiener Stadthalle, in der er kritische Medien an den Pranger stellte, legte er heute noch einmal nach - in Form eines Videos, in dem er ein weihnachtliches Krippenspiel vorführte.

Nach dem großen Medienecho gestern aufgrund seiner Ansage beim Wien-Konzert zu kritischen Medien legte Andreas Gabalier heute selbst noch eins drauf und veröffentlichte heute ein Video auf seiner Facebook-Seite. Darin ist er selbst in Weihnachtsoutfit und mit Weihnachtsmütze zu sehen, wie er - unter großem Gekicher - ein Krippenspiel vorführt und anhand dessen erklärt, dass der Ochs und der Esel nur zwei kleine, unwichtige Figuren seien, der große Andreas jedoch die Leute gerade zu dieser besinnlichen Zeit zusammenbringe, um gemeinsam zu singen und zu tanzen. Am meisten Spaß scheint der "Volks Rock'n'Roller" dabei selbst zu haben, er kann sich das Lachen über seine vermeintlichen guten Einfälle an manchen Stellen kaum verkneifen.

Redakteure "undercover" in der Halle

Dem voran ging eine Aktion des Schlagerstars bei seinem Konzert in Wien, bei dem er Medien, die ihm (wohl etwas zu) kritisch gegenüber stehen, an den Pranger stellte. Konkret benannte er den Falter und den Standard, die er als "Flater" und "Standort" bezeichnete. Deren Redakteure würden sich „undercover“ in der Halle befinden, um danach „verheerende Geschichten“ zu schreiben, so Gabalier. Da Traditionen nichts für diese Medien seien, hätten deren Chefredakteure am 24. Dezember „nichts zu tun“, so Gabalier und meinte: In der steirischen Krippe würden noch „Ochs“ und „Esel“ fehlen.

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Gabalier: Zeitungen schreiben "Quargel"

Den Grund für diesen „Streit“ benannte der Schlagerstar ebenfalls: Die Zeitungen seien gegen ihn, „weil ich die Hymne so gesungen habe“, so Gabalier und die Blätter würden „Presseförderung in Millionenhöhe bekommen, um diesen Quargel abzudrucken“ schimpfte der Sänger weiter.
Es sind nicht die ersten Aussagen, mit denen Gabalier für Aufsehen sorgt. Bereits für seinem Sager „Man hats nicht leicht auf dera Welt, wenn man als Manderl noch auf Weiberl steht“ bei der Verleihung der Amadeus Awards musste er heftige Kritik einstecken.

Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So lud Falter-Chefredakteur Florian Klenk Gabalier zu einer Diskussion ein und verschenkte zudem Falter-Abos an Konzert-Besucher.