Austropop-Schock von

Die E.A.V. hört nach
40 Jahren auf

Kult-Band um Klaus Eberhartinger geht auf - vermutlich - allerletzte Tournee

Klaus Eberhartinger EAV © Bild: APA/Van Bakel

Sie sind legendär, die Konzerte der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, der E.A.V. Die Kult-Truppe rund um Klaus Eberhartinger erheitert seit 40 Jahren ihre Fans. Nun verabschieden sie sich – vermutlich – von der Bühne mit ihrer Abschiedstournee.

„Trinkt’s auf uns irgendwas und seid’s net zwider! Was vorbei is‘, des is vorbei!“ Diese Worte gab es zur Aussendung der E.A.V., dass 2019 ihre Abschiedstournee erfolge. Acht Mal präsentiert sich die Kult-Band rund um Klaus Eberhartinger und Thomas Spitzer im kommenden Jahr in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Band feiert damit gleichzeitig 40-jähriges Bühnenjubiläum. Doch ist danach wirklich Schluss?

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"Was gut begann soll würdig enden"

„2019 nimmt die Verunsicherung nun Abschied von ihrem Bühnenleben. Was gut begann soll würdig enden“ so eine Textpassage. Doch irgendwie gibt es auch doch wieder Hoffnung für die Fans, denn woanders heißt es „ihre (erste?!) Abschiedstournee“.

Klar ist es nicht, ob es nach den acht Konzerten weiter gehen wird. Bei diesen jedenfalls wird wohl neben den unzähligen Hits wie „Ba-Ba-Banküberfall“, „Ding Dong“ oder „Samurai“ der Fokus auch auf die oft überhörten, weniger lustigen dafür sozialkritischeren Lieder wie „Burli“ oder „s’Muaterl“ gelegt. Vielleicht sollte man sich also diese – möglicherweise letzte – Chance nicht entgehen lassen, diesen österreichischen Kult-Größen noch einmal zu sehen. Wobei all jene, die das „morbide Spektakel“ verpassen mit den Worten getröstet werden: „In der Höll drunten seh‘ ma uns wieder… Da Teufel hat noch a boa Platzerl frei!“