E-Zigarette von

Wer sind diese
"Dampfer" überhaupt?

Dampfen statt Qualmen?

E-Zigarette - Wer sind diese
"Dampfer" überhaupt? © Bild: apa/dpa/Rainer Jensen

Beim Konsum einer E-Zigarette findet keine Verbrennung statt, sondern eine Verdampfung - der wesentliche Unterschied zum klassischen Rauchen. Aber wer sind diese "Dampfer"?

"Die Dampfercommunity reagiert sehr empfindlich darauf, wenn das Dampfen als Rauchen bezeichnet wird, weil sie es als weniger gesundheitsschädlich im Vergleich zum Rauchen von herkömmlicher Zigaretten einstuft", sagt Günter Höfert, Geschäftsführer des österreichischen E-Zigarettenhersteller "VON ERL".

Doch wer ist jene "Dampfercommunity" überhaupt? Eine aktuelle E-Zigaretten- und Dampferstudie gibt Einblicke in Gewohnheiten und Vorlieben der "Dampfer". 5.000 Menschen nahmen von April bis Mai 2017 an der Umfrage teil.

Eines haben die "Dampfer" gemeinsam, sind davon überzeugt, dass E-Zigaretten weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten sind. Und wie sieht das bei den Nicht-Dampfern aus? 43,2 Prozent empfinden das Dampfen im Vergleich zum Rauchen als weniger belastend. Nur 12,2 Prozent sind der Meinung, es sei gefährlicher als Rauchen.

"Warum dampfen Sie?"

Der Griff zur E-Zigarette wird unterschiedlich argumentiert. Für die meisten ist die Annahme, dass das Dampfen "gesünder als Rauchen" sei, der ausschlagebende Grund. Als zweithäufigster Grund fürs Dampfen wurde mit rund 68,4 Prozent die Geschmacksvielfalt genannt. Auf Platz drei landet die Rauchentwöhnung - für 65,8 Prozent der Befragten ein Grund.
Etwas mehr als die Hälfte brachte den finanziellen Aspekt ins Spiel. 50,2 Prozent sehen im Dampfen einen finanziellen Vorteil gegenüber dem Rauchen.

Weg von der Zigarette, hin zur E-Zigarette

Dampfen, um von der Zigarette wegzukommen? "Wir können dies vor allem am Kaufverhalten unserer Kunden feststellen: "Während in der Anfangsphase noch zu Liquids mit mehr Nikotin gegriffen wird, verringern die Umsteiger mit der Zeit den Nikotingehalt", sagt Höfert. "67,2 Prozent verwenden E-Liquids zwischen 1 und 5 Milligramm Nikotin pro Milliliter."

© P8/Rienzner

Der durchschnittliche Dampfer

Wie sieht der klassische Dampfer aus? Die Umfrage zeigt, dass er vorwiegend männlich und 35 Jahre alt ist. Er verdient zwischen 1.000 und 2.000 Euro netto im Monat, verwendet hauptsächlich offene Systeme und dampft fruchtige Aromen (zum Beispiel Apfel, Erdbeere usw.) mit einem Nikotingehalt von 1 bis 5 mg Nikotin pro ml. Die Präferenzen der weiblichen Befragten sind jenen der männlichen sehr ähnlich, nur was die Zahlungsbereitschaft betrifft, liegt diese bei Männern tendenziell höher. 64,1 Prozent der Männer sind demnach bereit, bei entsprechender Qualität mehr als 70 Euro für eine E-Zigarette auszugeben - bei den Frauen sind es lediglich 47,7 Prozent.

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Und der Geschmack?

In den deutschsprachigen Ländern liegen die fruchtigen Aromen wie zum Beispiel Apfel oder Erdbeere bei den Geschmacksrichtungen vorne. In Italien fällt die erste Wahl verstärkt auf Tabakaromen

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