Öffentlicher Dienst von

Gehaltsverhandlungen:
Beamte erhöhen Druck

GÖD beruft Bundeskonferenz ein - Etwaiger Gehaltsabschluss könnte abgesegnet werden

Die Beamten-Gehaltsverhandlungen gehen in die nächste Runde. © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst erhöht vor den am Donnerstag fortgesetzten Beamten-Gehaltsverhandlungen den Druck auf die Regierung. Für kommenden Dienstag hat die GÖD ihre Bundeskonferenz einberufen, teilte ein Sprecher mit.

Auf der Tagesordnung steht offiziell "der Stand der Verhandlungen und Beschlussfassungen über die weitere Vorgangsweise". Wie der GÖD-Sprecher erläuterte, ist die Bundeskonferenz jenes Gremium, das einem etwaigen Gehaltsabschluss zuzustimmen hätte. Sollte bis nächsten Dienstag allerdings noch keine Einigung mit der Regierung vorliegen, wäre auch ein Beschluss über weitere Protestmaßnahmen möglich. Am 18. Dezember hatten bereits rund 40.000 Beamte auf dem Ballhausplatz demonstriert.

Neben den Gehaltsverhandlungen wird es in der Bundeskonferenz aber auch neuerlich um das schon beschlossene Lehrer-Dienstrecht gehen. Dazu sollen auch Spartenfragen verschiedener anderer Bereiche des öffentlichen Dienstes diskutiert werden.

Kommentare

christian95 melden

Einkommensvergleich in 10 Jahren:

Beamte +24%
Angestellte 0
Arbeiter - 19%

clsc melden

Und wie kommen die angeblichen 24 % zu Stande? Da werden die 2-Jahresvorrückungen als Gehaltserhöhung dazu gezählt. Das sind jedoch Einkommensteile, die der Staat jahrelang den Beamten vorenthält und erst zu einem späteren Zeitpunkt auszahlt. Und bei Beamten gibt es keine Überzahlung von Kollektivvertragsmindestlöhnen, die auch jährlich über der Inflationsrate angehoben wurden.

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