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Freundinnen, Tattoos, Gehälter:
Was Österreich zur Euro googelt

Das sind laut Google die häufigsten Suchanfragen der Österreicher zur Euro 2016

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Was Österreich zur Euro googelt © Bild: GEPA pictures

Was man sich in der Öffentlichkeit nicht zu fragen traut, tippt man heimlich bei Google ein: Das sind laut dem Internet-Giganten die Top-Ten der häufigsten Suchanfragen der Österreicher zur Euro 2016 in Frankreich – natürlich mit den korrekten Antworten.

„Marcel Kollers Gehalt“

Naturgemäß ist der Verdienst des ÖFB-Teamtrainers Geheimsache. Und doch sickerten zuletzt immer wieder Summen durch: So soll Marcel Koller durchaus zu den Spitzenverdienern der Euro gehören, mit stolzen 1,5 Millionen Euro Jahresgage – immerhin ein Monatsgehalt von 125.000 Euro. Zum Vergleich: Jogi Löw soll rund 3,2 Millionen verdienen, Englands Roy Hodgson sogar knapp 5 Millionen.

„David Alabas Freundin“

Alaba ist bereits seit sechs Jahren mit seiner Freundin Katja zusammen, ihres Zeichens ehemaliger Handball-Profi und neuerdings als modischer Instagram-Star – obwohl die Frau an der Seite des Bayern-Stars als kamerascheu gilt. Selbst auf Instagram zeigt sie sich stets nur vom Kopf abwärts, öffentlich tritt sie meist nur am Oktoberfest mit ihrem David auf.

Instagram Account von Katja

© Gepa Pictures

„Wann war Österreich das letzte Mal bei einer Fußball-EM?“

Aus eigener Kraft noch nie. Das ÖFB hat bis zur EM in Frankreich noch keine Qualifikation zur Endrunde erfolgreich beendet. Einzige Ausnahme: Das Turnier 2008 in Österreich und der Schweiz – denn als Gastgeber war Österreich automatisch qualifiziert, schied jedoch nach der Gruppenphase mit nur einem Punkt aus.

»Die meistgesuchten Spieler des ÖFB sind laut Google übrigens Alaba vor Arnautović, Dragović, Janko und Baumgartlinger. Die größten Aufsteiger im Vergleich zu den Google-Suchen vor einem Jahr sind György Garics, Julian Baumgartlinger und Rubin Okotie.«

„Wer vom österreichischen Nationalteam ist nicht tätowiert?“

Trotz mehrmaliger Durchsicht aller Bildarchive lässt sich ob fehlender Aktbilder nicht mit letzter Sicherheit sagen, wer aus dem Team nicht tätowiert ist. Doch drängt sich der Verdacht auf, dass Österreichs Nationalteam für Fußballerverhältnisse noch recht viel "ungepeckte" Haut vorweisen kann. So gilt Alaba nicht gerade als Tattoo-Freund und trägt keine sichtbare Tätowierung, auch Junuzovic und Prödl dürften keine Nadel unter ihre Haut gelassen haben – immerhin spielen bzw. spielten beide bei Werder Bremen, wo seit einiger Zeit ein "Tattoo-Verbot" herrscht. Heiße Kandidaten für die Tattoo-Unversehrtheit sind auch Markus Suttner, Martin Hinteregger, Robert Almer, Florian Klein und Julian Baumgartlinger.

© APA/EXPA/JOHANN GRODER Zumindest der Oberkörper von Alaba trägt keine sichtbaren Tattoos

„Marcel Koller jung“

„Unser“ Marcel war in jungen Jahren selbst Fußballer – und ein ungewöhnlich treuer obendrein: Koller spielte seine gesamte Karriere bei den Grasshoppers Zürich, zwischen 1978 und 1996 absolvierte er 428 Spiele und schoss dabei 59 Tore. Meistens wurde er als „Sechser“ eingesetzt, trug lange Zeit auch die Kapitänsschleife und machte zudem 55 Länderspiele für die Schweiz (drei Tore).

© WALTER SCHEIWILLER / Keystone / picturedesk.com Marcel Koller 1981

„Wird das Nationalteam bezahlt?“

Ja. Die Spieler erhalten bei Einberufung durch den Trainer ein fixes Gehalt vom ÖFB für die „Arbeit“ im Nationalteam. Der genaue Betrag ist jedoch Geheimsache. Zum Vergleich: Die deutschen Fußballer erhalten für ein Qualifikationsspiel 20.000 Euro – bei Turnieren werden sie nach Erfolg bezahlt. So durften sich die Weltmeister von 2014 über je 300.000 Euro Prämie freuen.
Auch der Spielerrat des ÖFB, bestehend aus Alaba, Fuchs, Janko, Prödl und Harnik, verhandelte eine Prämie für das Abschneiden bei der Euro – und sogar für den Fall, dass das Team den Titel holt, wie der ÖFB bestätigt.

„Alaba Eigentor“

David Alaba hat für Österreich im Testspiel gegen Malta vor der Euro ein wirklich sehenswertes Tor geschossen. Leider ins eigene Netz. Damit Sie es nicht googeln müssen, hier noch einmal:

„Wer finanziert den ÖFB?“

Der ÖFB verfügt über ein Jahresbudget von rund 25 Millionen Euro, von dem rund 13 Millionen aus Förderungen vom Staate Österreich bestehen – der größte Teil davon geht jedoch an die Landesverbände über. Rund 4,5 Millionen nimmt der Verband durch Sponsoren ein, allen voran die Raiffeisen. Der Rest setzt sich aus Vermarktungsgeldern der UEFA und Merchandising zusammen. Der ÖFB schreibt seit Jahren schwarze Zahlen, 2016 wird jedoch ein besonders erfolgreiches Jahr: Alleine 12 Millionen Euro beträgt das Startgeld der UEFA für die Europameisterschaft in Frankreich.

„Sarah Arnautovic“

Die Frau an der Seite von Marko wird fast genauso oft gegoogelt wird der Stoke-Star selbst. Auf Instagram lädt der Kicker beinahe täglich Fotos von seiner Liebsten hoch, die er 2010 kennengelernt und zwei Jahre später geheiratet hat. Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter – das Dreimäderlhaus Arnautovic dürfte der Grund sein, warum Marko seinen wilden Jahre endgültig hinter sich gelassen hat.

Instagram Account von Sarah

© GEPA pictures Marko Arnautovic mit seiner Freundin 2014

„Wann spielt Österreich WM?“

Die nächste Weltmeisterschaft findet 2018 in Russland statt, die Qualifikation beginnt für Österreich am 5.September gegen Georgien. Für das Team von Marcel Koller, der bis zum Ende der WM-Qualifikation Vertrag hat, geht es zudem noch gegen Wales, Serbien, Irland und Moldawien.

Hintergrund Die Suchanfragen wurden mit freundlicher Unterstützung von Google zur Verfügung gestellt.

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