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Strache in Israel: Darum will der
FPÖ-Chef unbedingt "koscher werden"

FPÖ-Chef reist nach Israel um eine pro-israelische Einstellung zu betonen.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache © Bild: APA/ROBERT JAEGER

In Israel ist heute eine Reisegruppe angetroffen, die man dort nicht vermuten würde: Heinz Christian Strache samt einer siebenköpfigen Entourage. Daraus machte der FPÖ-Chef zunächst ein Geheimnis. Es muss ja nicht jeder wissen, dass er dort alles andere als willkommen ist.

Denn sagen wir es einmal so: Würde der FPÖ-Chef Heinz Christian Strache dem Land Israel bei Facebook eine Freundschaftsanfrage senden, würde das "Heilige Land" sie mit einem klaren "Nein" beantworten. Mehr noch: In diesem Szenario würde der Freiheitliche sogar blockiert werden. Doch das lässt Strache nicht auf sich sitzen. Denn mit Israel befreundet zu sein, würde seiner Partei nicht nur längst verschlossene Türen öffnen, sondern auch wichtige neue.

Die Reise nach Jerusalem ist deshalb so brisant, weil die FPÖ in Israel kein gutes "Standing" hat, wie man so schön sagt. Das ist ein Vermächtnis Jörg Haiders: Israel demonstrierte gegen dessen Regierungsbeteiligung im Jahre 2000 unter anderem so, dass es seinen israelischen Botschafter aus Wien abzog. Bis heute ist es Diplomaten in Israel untersagt, Kontakte zur FPÖ zu unterhalten. Kurz: Die Freiheitlichen sind in Israel tabu und Strache will das nun endgültig ändern.

Der FPÖ-Chef bemühte sich nicht zum ersten Mal um eine Annäherung: In den vergangenen Jahren reiste Strache bereits mehrfach nach Israel. Bisher ignorierte Israel seinen Balztanz - nur Parlamentarier der rechten Regierungspartei Likud wollten sich mit seinen Partei-Gesandten treffen. Straches Kalkül dahinter: Eine erneute Regierungsbeteiligung erscheint so greifbar wie schon lange nicht. Und wenn Israel seine Freundschaftsanfrage diesmal annimmt, könnte dies auch Kanäle anderer Länder wieder öffnen.

Doch dafür braucht es Babyschritte: Diesmal wollte Strache den Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres besuchen. Doch als dieser im israelischen Außenministerium nachfragte, ob er den FPÖ-Chef empfangen solle, wurde ihm davon abgeraten. Mission Koscher: gescheitert. Jetzt besucht Strache zusammen mit einer siebenköpfigen, parteiintern hochrangigen Entourage nur die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wohl um die neue pro-israelische Einstellung der FPÖ zu unterstreichen.

Denn das neue Feindbild ist der radikale Islam. In Israel rennt Strache mit dieser Strategie aber gegen Mauern: Bei Parteien mit starken antisemitischen Wurzeln bleibt der jüdische Staat auf Distanz. Und auch eine islamophobe Einstellung liegt dem Staat fern - ein Fünftel der israelischen Staatsbürger sind Araber.

Kommentare

Frustriert melden

Ein Gesinnungswandel? Eine Annäherung? Ein Zeichen, dass die Holocaust Leugner falsch liegen? Das wäre schön.
Aber leider nein. Es ist nur Kalkül. Damit kann auch ich diese Aktion nur als Heuchelei empfinden.

giuseppeverdi melden

Ich bin politisch niemand - soll heißen ich bin in keiner Partei Mitglied und glühender Wechselwähler. Aber Ihr Posting ist typisch für die Linken hier. Würde Strache nicht nach Israel fahren, dann wäre er ein Antisemit. Nun fährt er hin und dann tut er das laut Ihnen aus Kalkül und ich weiß nicht, aus was für Gründen noch. Wie heißt es so schön in einem Sprichwort? "Allen.....

giuseppeverdi melden

.....Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!" Nicht einmal der Strache. Aber durch ihr Posting ist so schön erkennbar, dass der Strache tun und lassen kann was er will. Den Linken wird er es NIE recht machen können. Aber das ist die Angst der Linken vor ihm, von ihm vom Trog der Macht weggeholt zu werden!

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So sorry, aber ich bin weder links noch rechts oder lilablassblau mit gelben Tupfen. Ich bin ganz einfach ein denkender und fühlender Mensch.
Bitte einfach mein Posting noch einmal lesen.

giuseppeverdi melden

Ich kann Ihr Posting X-mal lesen, deshalb wird es nicht anders. Sie sind ganz sicher ein - wie sagten Sie doch - lilablassblauer (damit ich nicht eine Parteifarbe nehmen wie z.B. GRÜN oder ROT) Poster, der schon mit der Muttermilch eingesogen hat, dass der Name Strache der Namen des Bösen sei! Daher hauen wir drauf, egal ob es rechtens ist oder nicht.

Warum hat der Strache in Israel ständig einen Hut getragen? Vielleicht weil er sich dagegen wehren wollte, eine "Kipa" oder wie das Kapperl heißt, das die Juden immer tragen, aufsetzen zu müssen?

Elcordes melden

Die Juden sind mir so was von egal wie wenn in China ein Fahrrad umfällt. Man oh man habts ihr Probleme.

Testor melden

Dem Wasserstoff-Kohlenstoff-Laboranten (HC) offensichtlich nicht, weil er heuchlerisch wie ich meine, um ihre Wohlwollen buhlt.

Testor stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Im Prinzip gibt es auch Menschen, die trotz Schule und Lebenserfahrung ihre Intelligenz nicht steigern können. Müssen wirklich arme Menschen sein, die tun mir richtig leid....ob das auch mit den Genen zusammenhängt,hmmm oder schlichtweg ....Mann weiss es nicht.

Testor melden

Jemand sagte einmal "Nazieltern gebären Nazikinder und diese Nazienkel". Solche, die uneinsichtig blieben und sich von den Irrungen ihrer Vorfahren nicht emanzipieren konnten, geistern noch viele herum. Ihre braunen Fleckenwerden sie nicht los; diese sind wie eine Erbkrankheit. Die FPÖ bietet auch heute noch das Bild wie eine Rinderrasse, des so genannten Fleckviehs; weiß mit braunen Flecken.

Oberon
Oberon melden

Nazieltern gebären keine Nazikinder, sondern machen sie dazu.
Denn sonst müsste man auch behaupten, streng gläubige, wenn nicht sogar radikale Moslems gebären Terroristen.
Oder ist das dann was anderes?

Testor melden

Ja, das hatte der Zitierte mit seiner Kurzaussage sicher auch so gemeint. Muslime gebären auch Kinder und denen folgten Enkelkinder und alle sind Muslime, die ihrer Religion anhängen Ob jedoch daraus Terroristen werden, hängt von vielen Faktoren ab. Auch nicht jede Nazi wurde ein Verbrecher. Viele (die meisten wahrscheinlich) waren Mitläufer, z.B.um sich und ihre Familie nicht zu gefährden.

Agathus, ja schlimm was da so war, schlimm ist es auch wie naiv manche Menschen sind. Schlimm ist es, dass Äpfel und Birnen nicht dasselbe sind. Aber anscheinend wissen sie nicht, dass es linke Terrorgruppen gibt, deswegen sind unsere Grünen auch keine Terroristen. Idiotische Behauptungen....

Agathus melden

Es ist eine Genugtuung für mich, dass es sogar einen Staat gibt, der so wie ich an H.C. Strache und seine Gesinnungsknechte nicht einmal anstreifen möchte. Denn unter denen gibt es immer noch oder schon wieder einige Ewiggestrige, die in den Scheiß Nazis nachahmenswerte Idole finden. Über mich haben diese Charakterschweine unermessliches Leid gebracht.

Schnadahuepfl melden

Danke, es tut gut zu wissen, dass es Menschen wie Dich gibt, die nicht auf den blaunen Choleriker reflektieren.

Eine peinliche und heuchlerische Anbiederung an jene , die am Wirtshausstammtisch von den FPÖ-Recken geschmäht werden. Sind Holocaustleugner mit Tarnkappe auch bei der Delegation?

Schnadahuepfl melden

Ahahahaha, die unglorreichen Sieben auf Visite beim Zionismus. Ob das bei den Hardcore-Sozialnationalisten derer Blaunpartei wohl gut ankommt? Die "gerichtlich anerkannte Islamkritikerin" aus Graz, bekannt auch für ihre deftig-rustikalen Auskeiler Richtung Judentum, wird not amused sein und diesmal kann man schwerlich die "linkslinke Jaggesellschaft" beschuldigen.

Schnadahuepfl melden

Wird der grosse Rührer auch diesmal wieder seine bunte Biertonne aufsetzen, wenn er Yad Yashem besucht?

parteilos melden

langweilig.....

gfrast51
gfrast51 melden

Israel wird irgendwann auch mal begreifen was da bei uns so abläuft. Gott sei dank gibt es einen Strache,die Linken mit ihren ehemaligen NSDAP Mitgliedern haben Jahre nach dem Krieg so etliche Kinder in KInderheimen noch immer Foltermethoden ausgesetzt. Alles geduldet und keine verurteilten Täter. . Kinderheimskandal In Österreich, danke liebe Spö und Kirche

gfrast51
gfrast51 melden

Und da regen sich manche über Strache auf und Haider ?

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