Schröcksnadel als Präsident wiedergewählt:
Amtszeit des ÖSV-Chefs bis 2011 verlängert

Tiroler Franz Patscheider wird neuer Vize-Präsident "Causa Turin seitens der Sportverbände vom Tisch"

Schröcksnadel als Präsident wiedergewählt:
Amtszeit des ÖSV-Chefs bis 2011 verlängert © Bild: APA/Techt

Peter Schröcksnadel ist auf der 73. Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes in St. Johann im Pongau einstimmig bis 2011 als Präsident bestätigt worden. Neu im Präsidium ist der Tiroler Franz Patscheider, der Eugen Stark als Vize-Präsident nachfolgt.

In seiner Rede hob Schröcksnadel nicht nur die Erfolge der vergangenen Saison hervor, sondern sprach auch die Doping-Affäre bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin an. Diese leidige Angelegenheit sei nun seitens der Sportverbände vom Tisch und erledigt, wird der Verbandschef in einer ÖSV-Aussendung zitiert.

Drei Athleten und ein Trainer für schuldig befunden
"Es hat sich nach all den Untersuchungen herausgestellt, dass nur drei der Athleten (Martin Tauber, Johannes Eder, Roland Diethart) sowie der Trainer Emil Hoch als schuldig befunden wurden und alle anderen Athleten und Betreuer von einer Schuld frei gesprochen wurden. Dies wurde vom FIS-Vorstand beim Kongress in Kapstadt bestätigt", erklärte Schröcksnadel demnach vor den Delegierten aus den Bundesländern.

Aus der großen Gruppe der Betreuer, die vom ÖOC nicht mehr zu Olympischen Spielen zugelassen werde, seien nur noch vier Personen im ÖSV tätig, außer Emil Hoch wurde keiner des Dopings beschuldigt. Schröcksnadel wies außerdem auf das neu eingeführte System hin, im Rahmen der Trainingsanalysen entsprechende Antidoping-Maßnahmen zu setzen. Dafür stellen alle Aktiven ihre Daten zur Verfügung.

(apa/red)