Erfolgsserie von

Netflix stellt
"House of Cards" ein

Laut Insider kein Zusammenhang zu Belästigungsvorwürfen gegen Kevin Spacey

House of Cards © Bild: Netflix

Inmitten der Turbulenzen um Belästigungsvorwürfe gegen Filmstar Kevin Spacey stellt der US-Streamingdienst Netflix seine Erfolgsserie "House of Cards ein". "Die sechste Staffel ist unsere letzte Staffel", sagte eine Sprecherin am Montag.

Die sechste Staffel der preisgekrönten Serie um den von Spacey gespielten skrupellosen Machtpolitiker Francis Underwood wird derzeit in den USA gedreht und soll nächstes Jahr ausgestrahlt werden.

Entscheidung soll vor Vorwürfen gefallen sein

Aus Insiderkreisen hieß es aber, das Aus für die Serie habe nichts mit den Vorwürfen gegen Spacey zu tun, vor rund 30 Jahren einen 14-Jährigen sexuell belästigt zu haben. Demnach war die Entscheidung bereits vor den Enthüllungen um den 58-jährigen Hollywoodstar gefallen.

© © 2016 MRC II Distribution Company L.P. All Rights Reserved. Kevin Spacey als US-Präsident Frank Underwood

Der Schauspieler Anthony Rapp hatte in einem Interview angegeben, 1986 als 14-Jähriger auf einer Party von Spacey sexuell bedrängt worden zu sein. Spacey entschuldigte sich über den Kurzbotschaftendienst Twitter - und outete sich gleichzeitig als schwul.

Outing als Ablenkungsmanöver

Kritiker warfen dem zweifachen Oscar-Preisträger daraufhin vor, sein Outing sei ein Ablenkungsmanöver. Zumal Spacey Medienberichten zufolge bald mit neuen Vorwürfen konfrontiert sein könnte.

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