Wien von

"Sie haben mich als Hure beschimpft"

Elfjährige jahrelang von Mitschülern gemobbt - Mutter: "Sie sollte es ignorieren"

Eine Schülerin in Wien wurde jahrelang gemobbt. © Bild: NEWS.AT/Thinkstock

Tapfer erzählt die elfjährige Lena* ihre Leidensgeschichte. Mit gefasster Stimme wiederholt sie die hässlichen Worte ihrer Mitschüler. Worte, die das Mädchen Tag und Nacht verfolgen, die ihr Albträume bescheren. Irgendwann hält sie die Mobbing-Attacken nicht mehr aus. Sie geht freiwillig von der Wiener Privatschule ab. Heute geht es Lena besser. Doch bis sie ganz vergessen kann, wird es noch dauern. "Sie hat jetzt noch Angst und kann nicht mit dem Bus fahren, der an ihrer alten Schule vorbeifährt", sagt Christine H.*, die Mutter von Lena.

NEWS.AT: Wann hat das Mobbing angefangen?
Christine H.: In der vierten Klasse Volksschule war es noch nicht so ausgeprägt.
Lena: Da hat es langsam angefangen. In der ersten Klasse Gymnasium war es schon schlimm und in der zweiten Klasse ganz schlimm.

NEWS.AT: Wie hat sich das jahrelange Mobbing auf die Psyche ausgewirkt?
Christine H.: Wir waren sogar im Kinderspital und haben Untersuchungen durchführen lassen, weil sie ständig über Bauchweh gejammert hat. Die Ärzte haben uns gesagt, dass ihr physisch nichts fehlt. Das war bei ihr rein psychisch.
Lena: Damals habe ich einen Ausschlag bekommen.
Christine H.: Wir haben einen Allergietest gemacht, dabei ist wieder nichts herausgekommen. Das waren eben die psychischen Folgen.

NEWS.AT: Wie haben sich die Mobbing-Attacken geäußert?
Lena: (schweigt)
Christine H.: Ein paar gleichaltrige Buben haben Lena ununterbrochen und derb sekkiert. In der Schule hat man am Anfang gesagt, sie soll es ignorieren.
Lena: Das ist leichter gesagt, als getan.
Christine H.: Sie haben sie immer weiter und weiter sekkiert.
Lena: Dann kamen schon so ordinäre Ausdrücke.
Christine H.: Du Nutte, du Hure, du tanzt an der Stange. Sie haben zu ihr gesagt: "Ich schlage dich". Und das Schlimmste war als sie ihr mit Penetration gedroht haben. Da ist mir der Geduldsfaden gerissen. Ich habe mir gedacht: "Was passiert, wenn sie mit ihr wirklich irgendwann allein sind?" Man kann sich nie hundertprozentig sicher sein.

»Mein Kind war psychisch fertig«

NEWS.AT: Wie war die Reaktion der Schule darauf?
Christine H.: Es ist an einem Elternsprechtag darüber gesprochen worden, dass die Mütter mit den Kinder über das Thema Sex sprechen sollen. Ich bin später zum Direktor gegangen. Lena hat alles mitgeschrieben, was die Buben zu ihr gesagt haben. Das Heft habe ich der Schulleitung gezeigt. Dort hat man gesagt: "Um Gottes Willen". Die Lösung war, dass sie es jeden Tag melden soll, wenn etwas vorgefallen ist. Aber das war nicht ideal.
Lena: Ich kann nicht jeden Tag, wenn sie irgendein schlimmes Wort zu mir sagen, zum Direktor gehen. Und sie haben mich fast jeden Tag gemobbt.

NEWS.AT: Und was haben die Eltern der betroffenen Kinder zu diesen Vorfällen gesagt?
Christine H.: Ob der Direktor mit den Eltern der Buben gesprochen hat, weiß ich nicht. Eine der Mütter ist immerhin Elternvertreterin. Lena ist zur Schulpsychologin geschickt worden und ich auch. Ich habe einmal nachgefragt: "Und was ist mit den Burschen?" Die Schule hat gesagt: "Um das kümmern wir uns schon". Es hat eine Art Verwarnung gegeben, geändert hat das nichts. Es war wirklich schlimm. Mein Kind war psychisch fertig.

»Irgendwann platzt es in mir«

NEWS.AT: Wie entwickelte sich die Situation nach den Gesprächen mit der Schule und die Betreuung durch die Schulpsychologin weiter?
Christine H.: Meine Tochter hat Angst gehabt, dass es schlimmer wird, wenn ich zur Schulleitung gehe. Sie hat gesagt: "Mama, die sehen dich". Und dann war sie wieder die Petze, die zum Direktor geht. Ich glaube nicht, dass der Direktor die Mobbing-Vorwürfe ernst genommen hat. Es hat nur geheißen, meine Tochter soll das Mobbing ignorieren und den Buben die Rote Karte zeigen.
Lena: Ich sollte auf eine rote Karte schreiben: "Lasst mich in Ruhe". Und die Karte hochhalten, wenn sie mich mobben. Aber dann nerven sie mich ja noch mehr.
Christine H.: Am Anfang hat Lena die Attacken ignoriert, doch irgendwann ist es zu viel geworden. Sie hat schon geweint und sie haben sie weiter gehänselt.
Lena: Die Schulpsychologin hat mich immer gefragt, was an dem Tag passiert ist. Aber sie hat auch nicht mehr gesagt, als dass ich es ignorieren soll. Wenn ich es ignoriert habe und einfach weitergegangen bin, haben sie mich so lange angestupst oder etwas gesagt, bis ich reagiert habe. Irgendwann platzt es in mir und ich muss einfach einen Kommentar abgeben.

NEWS.AT: Am Ende hat Ihre Tochter die Schule gewechselt.
Christine H.: Ich habe zu ihr gesagt, wenn sie sie noch einmal ordinär beschimpfen, nehme ich sie von der Schule.
Lena: Ich war richtig froh, als der eine Bub damals wieder "Hure" zu mir gesagt hat, damit ich endlich von der Schule wegkomme.
Christine H.: Sie hat schon kurz nach den Sommerferien gesagt: "Mama ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr." Nach dem letzten Vorfall habe ich sie dann endgültig abgemeldet. Ich wollte, dass es meinem Kind wieder gut geht, auch wenn sie einige Freunde zurückgelassen hat.
Lena: Zwei ältere Mädchen an der Schule haben mich sehr unterstützt. Sie waren total stolz auf mich, dass ich zur Schulleitung gesagt habe: "Ab morgen bin ich nicht mehr da".

NEWS.AT: Lena, wie war der letzte Schultag an deiner alten Schule für dich?
Lena: An dem Tag, an dem ich gegangen bin, ist der Direktor mit in die Klasse gekommen, damit ich meine Sachen zusammenpacken kann, und er hat nur gesagt: "Ich will jetzt keine Namen erwähnen, aber es ist sehr traurig, dass Lena jetzt gehen muss, weil einige Jungs aus der Klasse sie gemobbt haben."
Christine H.: Das war es dann.

»Sie geht jetzt ohne Bauchweh schlafen«

NEWS.AT: Warum soll die Leidensgeschichte von Lena an die Öffentlichkeit?
Christine H.: Damit die Leute wissen, dass es auch auf einer katholischen Privatschule so zugehen kann. Sonst werden immer nur die öffentlichen Schulen hervorgehoben. Und ich denke mir, es gibt viele Kinder, die sich zuhause gar nicht trauen, über Mobbing zu sprechen. Die Eltern müssen es aber erfahren, damit man etwas dagegen tun kann. Den Namen der Schule will ich aus bestimmten Gründen bewusst nicht nennen.

NEWS.AT: Wie geht es Ihrer Tochter heute?
Christine H.: Wir haben uns auch Hilfe bei einer externen Psychologin geholt. Sie hat mir Ratschläge gegeben, wie ich meine Tochter wieder aufbaue. Seit sie von der Schule weg ist, hat sie sich total verändert. Sie ist viel lustiger. Sie geht jetzt ohne Bauchschmerzen schlafen und wacht nicht mehr von Albträumen auf.
Lena: In der neuen Schule geht es mir sehr gut. Meine Nachhilfelehrerin hat in der ersten Stunde nach dem Wechsel gleich gesagt, dass ich ganz anders bin, vom Lernen her.
Christine H.: Wir kämpfen noch damit, dass sie ihre alte Schule ganz vergessen kann. Das wird noch dauern.
Lena: Ich nehme Bachblüten und so, weil ich einfach nicht abschalten kann. Die meisten Lehrer und Kinder sehen so vielen aus der alten Schule ähnlich und dann muss ich daran denken und wenn ich daran denke, bekomme ich schon Bauchschmerzen. Lehrer und Schüler aus der alten Schule haben gesagt, ich soll sie mal wieder besuchen kommen. Ich habe gesagt, ich werde ein, zwei Jahre brauchen, bis ich wiederkomme.

* Die Namen wurden von der Redaktion geändert.

Zum Thema Mobbing in der Schule:

Mobbing in Schulen ist keine Seltenheit und ein Thema das ernst genommen werden muss. Jeder kann dabei zum Mobbingopfer werden. "Mobbing bedeutet, dass bewusst und wiederholt Handlungen gesetzt werden, um anderen zu schaden", sagt Klaus Schwienbacher, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Mitglied des Leitungsteams im Wiener Ambulatorium für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen "Die Boje". Mobbing komme unter Erwachsenen genauso vor wie unter Kindern. "Je jünger die Kinder sind, desto mehr brauchen sie die Anleitung von Erwachsenen. Und jüngere Kinder sind auch leichter zu beeinflussen als ältere", teilt Schwienbacher mit. Im Fall von offensichtlichem Mobbing sei es daher hilfreich, den Kindern einen respektvollen Umgang mit sich selbst und mit anderen beizubringen. "Hier sind alle gefordert: Eltern, Schulen und Medien, also die ganze Gesellschaft", erklärt der Experte. Man müsse dem Mobbing praktisch den Nährboden entziehen. Viele Kinder würden von Bildern und Informationen überflutet, die sie nicht in ihre kindliche Welt einordnen können. Beschimpfen und Herabwürdigen können unter anderem auch ein Bearbeitungsversuch sein.

Und was kann man als betroffene Eltern tun? "Man soll nicht in Panik geraten, sondern dem Kind Sicherheit vermitteln", sagt Schwienbacher. Man solle dem Kind gut zuhören und klarmachen, dass es selbst in Ordnung ist und die "Mobber" falsch handeln. Die Eltern sollten dem Kind durchwegs vermitteln, wie sehr sie es schätzen. Wenn das Kind regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg einem hohen Leidensdruck ausgesetzt sei, dann müsse auch das Gespräch mit der Schule gesucht werden. "Wichtig ist, dass man dabei eine klärende Haltung einnimmt ", erklärt der Kinder- und Jugendpsychiater.

Mobbing kann ebenfalls psychosomatische Auswirkungen haben. Ständige Bauch- oder Kopfschmerzen, kein Spaß mehr am Spiel oder der völlige Rückzug des Kindes sind Anzeichen dafür. In diesen Fällen sei es ratsam sich professionelle Hilfe zu suchen, so Schwienbacher.

Weiterführende Links:

Schulpsychologishe Beratung
Ökids - Österreichische Gesellschaft für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie
Familienberatungsstellen

Kommentare

wie lange gedenkt news noch seine leser mit überalterten artikel zu belästigen?? eine riesen langeweile besteht mittlerweile auf eurer seite. schreibt doch beim orf ab wenn ihr zu wenig seid. bitte dieses schreiben an eure super redakteure übermitteln, oder seid ihr auch dafür zu wenig???????????????????????????????

Gelberdrache

Bei mir ist es zwar schon lange her,auch mich haben sie versucht zu mobben,ich habe mir den Anführer rausgesucht,den habe ich links und rechts ein paar Watschen gegeben.Er hatte ein blaues Auge,die Mutter nannte mich Mörder,aber ich hatte seitdem Ruhe,auch von den anderen Kindern.Nur sind heute andere zeiten,schade.

Nachtrag:
Trotz jahrelanger Betreuung, hat auch hier -wie in vielen anderen Fällen- das Jugendamt versagt.
Wie geht es oft mit solchen Kindern weiter: -Polizeilicher Aufgriff-, -Krisenzentrum-, Betreutes Jugendwohnheim- ....

Mit der Veröffentlichung dieses Interview hat man dem Mädchen keinen Gefallen getan.Mit keiner Silbe wird erwähnt,dass es bereits nach dem 1.Schuljahr an einer der"Neuen Realschule"einen Schulverweis gab.
Wie kommt es zu diesem Mobbing?
Erwachsene werden im Internet fündig,die Kinder bekommen das mit und schon beginnt das Unheil.
Supermami,die damit gut verdient,trägt die Verantwortung!

mein Sohn war auch zwei Jahre in einer katholischen Privatschule; beim ersten Elternsprechtag sagte der Klassenvorstand:"die Klasse hat ihren Schuldigen gefunden"; das wars, er wurde geschlagen, getreten, beschimpft und durfte sich nicht wehren;alle Interventionen meinerseits blieben erfolglos; leider habe ich meinen Sohn erst nach zwei Jahren von dieser Schule genommen;

Freiin melden

Unsere Tochter war in der Unterstufe auch in einer katholischen Privatschule, sie wurde am Schluss nicht nur von Mitschülern, sondern auch von zwei Lehrern gemobbt! Das Ganze ging so weit, dass uns die Schuldirektorin zum Schulpsychologen geschickt hat, weil sich unsere Tochter verbal (nicht körperlich) gewehrt hat!

Freiin melden

Nachtrag: Mobbing betrifft ja nicht nur das Kind, sondern auch die Eltern - wenn man dauernd um sein Kind Angst haben muss, ist das ein Wahnsinn! Wir haben sie dann aus dieser Schule genommen und von da weg war es gut!

wintersun melden

Es ist schon eine Frechheit welches Gesindel sich da als Pädagoge ausweisen darf. Ein Freund von mir musste in unserer Schulzeit auch Mobbing ertragen und als er sich wehrte wurde die Mutter zur Direktion vorgeladen.

Das Glück meines Freundes: Die Frau hat den Direktor so runtergeputzt dass der kleinlaut beigegeben und die Mobber in die Pflicht genommen hat. Von da an war die Sache im Griff.

Genau so und nicht anders muss verfahren werden wenn die geistige Gesundheit eines Kindes am Spiel steht.

wintersun melden

Eine rote Karte mit "lasst mich in Ruhe".
Ist das verdammt nochmal ernst gemeint?

Hier wird die Psyche eines unschuldigen Menschen zerstört und man schaut als Pädagoge einfach nur zu anstatt durchzugreifen.
Wenn einem Kind Vergewaltigung angedroht wird, dann ist das keine Kleinigkeit mehr.

Die Lehrer sowie Schulleitung haben hier skandalös versagt und sollten aufgrund ihrer kaum noch zu übertreffenden Inkompetenz umgehend entlassen und mit Berufsverbot belegt werden, da sie ihrer Verantwortung für die Gesundheit eines Schützlings zu sorgen nicht nachgekommen sind.

Ich vermute der Grund warum es überhaupt so weit kommen konnte, sind private Verflechtungen. Offensichtlich nimmt man es bereitwillig in Kauf, dass ein unschuldiges Kind unter die Räder kommt nur damit man die privaten Beziehungen nicht belasten muss.

Unfassbar. Das Opfer muss die Rechnung zahlen, die Täter bleiben weitgehend unbestraft und die Pädagogen welche ihrer Verantwortung nicht nachkommen ebenso.

wintersun melden

Nachtrag: Meine eigene Erfahrung ist, dass auch in meiner Schulzeit (90er) heftig gemobbt wurde und aufgrund ständiger Hänseleien weinende Kinder alles andere als selten gewesen sind.

Aber unsere Lehrer haben zum Glück dabei nicht einfach weggesehen, sondern ihre Verantwortung als Pädagogen ernst genommen.

Trotz allem haben die ermahnenden Gespräche leider oft nicht gereicht. Deswegen halte ich es für dringend angebracht, hier den Druck auf mobbende Kinder enorm zu erhöhen. Bei wiederkehrendem Fehlverhalten muss Schulausschluss zur Geltung kommen.
Dann müssen die Eltern nämlich ihren Allerwertesten in die Höhe bekommen und ihre Kinder einmal ordentlich erziehen, so schauts aus!

Skandalös, wie sich die SChulleitung verhalten hat! Warum wird der Name der Schule nicht genannt? Nur damit könnte man alle Schulleiter und Lehrer endlich zur Räson rufen. Denn Mobbing der Stärkeren gegen die Schwächeren kommt an vielen Schulen vor. Auch mit sexuellen Übergriffen!

Gabriele Meixner
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Mein Sohn wurde über Jahre von einem Lehrer gemobbt. Alle, Lehrer, SChulbehörde, Jugendamt, Polizei, haben weg gesehen und diesen Lehrer geschützt. www.geschuetztegrausamkeit.at
Heute ist 16 Jahre, auf einer anderen Schule, und muss sich Meldungen wie: "Du mit Deiner Geschichte" anhören. In NÖ sind solche Dinge normal.

christian95 melden

und wenn der Lehrer (oder Bürgermeister) den Bezirkshauptmann schon seit der Schulzeit kennt, bestätigt dieser "die Richtigkeit" dieser Maßnahme. LH Pröll schickt jedes Schreiben zur "Selbstüberpürfung" an die jeweilige BH. Die Beamten überprüfen sich selber, das geht immer sehr rasch und schon geht alles weiter wie bisher! (Das Schreiben wandert in die runde Ablage).

Gabriele Meixner
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Genauso war es bei uns. Ich habe den Bezirksschulinspektor wegen Amtsmissbrauch beim Bezirkshauptmann angegezeigt und die Anzeige hat der Bezirkschulinspektor selbst bearbeitet und abgewießen. Als ich mich schriftlich an das Jugendamt gewendet habe, bekam ich schriftlich zurück, dass ich dem Jugendamtsleiter nicht mehr schreiben soll, weil er mir nicht antworten wird. Das ist NÖ. Ein Schande!

Gabriele Meixner
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Egal an wen man ich wendet, jeder sieht und hört weg. Auch die Medienl Jeder hat Angst vor dieser Landespolitik in NÖ! Sogar die Kinder- und Jugendanwaltschaft schrieb mir, dass sie mir nicht helfen können, da sie mit bestimmten Stellen zusammen arbeiten müssen. Auf dieses NÖ können wir "STOLZ" sein !!!

Oberon
Oberon melden

Man möchte es sich halt nicht mit Parteifreunden verscherzen, darum schaut man lieber weg. Speziell in Privatschulen wäre da auch die eine oder andere Spende - schließlich wird immer was für die Schule gebraucht - und keiner wird es wagen, gegen unangenehme Schüler dieser Eltern vorzugehen.
Die Medien. Es gibt keine unabhängige Presse. Alle sind von irgendwem abhängig!

Oliver-Berg
Oliver-Berg melden

Auch unsere Tochter wurde in einer katholischen Privatschule gemobbt. Zwar nicht in der krassen Form wie im Artikel beschrieben. Direktorin, Lehrerin und Betreuungspersonal spielen das Thema herunter, Eltern mobbender Kinder verweigern die Kommunikation. Am Ende bleibt eigentlich nur die Schule zu wechseln. Konsequenzen für Lehrer und mobbende Kinder gleich null.

christian95 melden

Mir ist ein Beispiel aus dem tiefschwarzen NÖ bekannt. Weil ein Familienvater seine Baugründe für die Kinder wollte und sie nicht spottbillig an den Freund (Baumeister) des Bürgermeisters verkaufte verlor die Familie ALLES. Alles, das heißt zuerst den Ruf, über das Wohnhaus verschwand die Bewilligung, eine Videoüberwachung zum Zugang des "unbewohnbaren Haus", Kindergärtnerinnen führen Listen ..

Gabriele Meixner
Gabriele Meixner melden

Im Gegenteil, mobbende Lehrer werden noch von allen Stellen geschützt. Schulbehörde, Polizei, Kinder- und Jugenanwaltschaft, Schüleranwalt, Jugendamt, etc. alle sehen weg. Und das Mobben geht fröhlich weiter. Traurig in einem Land wie Österreich. www.geschuetztegrausamkeit.at

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