Kiss me! von

7 erstaunliche
Fakten zum Küssen

Was Sie bestimmt noch nicht über das zärtliche Lippenbekenntnis wussten

Mann und Frau küssen sich © Bild: iStockphoto

Wissen Sie, woher der Kuss, wie wir ihn heute kennen, eigentlich kommt? Welchen Stellenwert ihm Männer - verglichen mit Sex - beimessen? Und wie lange die bis dato längste Knutscherei gedauert hat? Am heutigen Tag des Kusses verraten wir Ihnen sieben erstaunliche Fakten rund ums Küssen.

1. Die Wissenschaft vom Kuss

Eine so schöne Sache wie das Küssen gehört natürlich eingehend erforscht. Dieser Aufgabe widmen sich die Philematologen. Die Kuss-Forscher untersuchen sowohl die physiologischen Komponenten des Kusses als auch die sozialen und kulturellen.

2. So wichtig ist das Küssen

In vielen alten Kulturen glaubte man, dass beim Küssen die Seelen der zwei Liebenden verschmelzen. Welche Bedeutung der Kuss heute hat, zeigt die Tatsache, dass die meisten Männer der Frage, welche Frauen sie geküsst haben, mehr Bedeutung beimessen als der Frage, mit welchen sie geschlafen haben.

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3. Wie der Kuss entstand

Weit weniger romantisch eine jener Theorien, die sich der Entstehung des Kusses widmet. Wissen Sie, wie eine Vogelmama ihren Nachwuchs füttert? Nahrung aufnehmen, zerkleinern und in appetitlichen Häppchen von Mund zu Mund - in diesem Fall von Schnabel zu Schnabel - weiterreichen. Dabei ist es nicht nur bei Tieren, sondern auch bei einigen noch ursprünglich lebenden Völkern gang und gebe, die Nahrung vorzukauen. So soll also der Kuss entstanden sein.

4. Viele finden Küssen ekelig

Oder eben auch nicht. Die Wissenschafter - die Philematologen, wie wir gelernt haben - sind sich, was die Entstehung des Kusses anbelangt, nicht ganz einig. In einer jüngeren Studie wurden 168 Kulturen weltweit erforscht. Man kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass Küssen gerade einmal bei 46 Prozent üblich war. Einige Kulturen finden den zärtlichen Austausch von Speichel sogar ekelig.

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5. Der längste Kuss der Welt

Was die Menschheit nicht daran hindert, entsprechende Wettbewerbe zu veranstalten. So stellte ein thailändisches Pärchen im Jahr 2013 den bisher ungebrochenen Rekord in Sachen Kussdauer auf. Das Paar küsste sich sage und schreibe 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden lang. Ununterbrochen. Die Lippen mussten sich dabei ständig berühren. Ob das noch viel mit Romantik zu tun hat?

6. Auch Tiere küssen einander

Übrigens ist der Mensch nicht das einzige Lebewesen, dass sich dem Zungenkuss hingibt. Wenngleich es auch nicht sehr viele andere gibt. Aber immerhin: Die Bonobos und die Orang-Utans wurden mithin schon beim Knutschen erwischt. Auch Schimpansen sind leidenschaftliche Küsser. Anders als die beiden Ersteren lassen sie ihre Zunge dabei aber außen vor.

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7. So gesund ist Küssen

Mediziner gehen davon aus, dass Küssen die Gesundheit fördert, indem es das Herz und das Immunsystem stärkt. Während des Küssens werden Glückshormone wie Serotonin und das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Und als wäre das noch nicht genug, tun wir mit einem Kuss auch unseren Zähnen etwas Gutes. Schon während wir das zärtliche Lippenbekenntnis erwarten, erhöht sich unser Speichelfluss. Der wiederum ist für den Erhalt des Zahnschmelzes essentiell. Übrigens ist ein Zugenkuss das reinste Muskeltraining, kommen hier doch bis zu 34 Gesichtsmuskeln zum Einsatz. Ob das thailändische Paar, das den Weltrekord in Sachen Kussdauer aufgestellt hat, einen Gesichtsmuskelkater hatte?

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