FPÖ: Kickl erhebt
Anspruch auf den Chefposten

Die intern seit Monaten schwelende Obmanndebatte in der FPÖ ist nunmehr auch offiziell eröffnet: Verbal-Rambo Herbert Kickl, der sich in den letzten Tagen und Wochen als Sprachrohr gegen die Corona-Politik der Regierung positionierte, erhebt im Interview mit dem am Freitag erscheinenden Nachrichtenmagazin NEWS erstmals öffentlich Anspruch auf den Chefposten.

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Anspruch auf den Chefposten © Bild: News/Herrgott

Auf die Frage „Würden Sie gerne Parteichef werden?“ antwortet der streitbare FPÖ-Klubobmann wörtlich: „Ich wäre ein schlechter und unehrlicher Politiker, wenn ich nicht sagen würde: Natürlich ist das eine reizvolle Überlegung.“ Und weiter: „Wenn die Partei vor der Situation steht, wo sich diese Frage stellt, dann würde ich nicht sagen ,Ich mache das nicht‘. Sonst wäre es ja sinnlos, dass ich das Ganze über all die Jahre mit aufgebaut und mit geprägt habe.“

»Wenn die Partei sagt, wir hätten das gerne, dann sind die Dinge neu zu bewerten«

Überdies skizziert Kickl im Gespräch mit NEWS bereits ein mögliches Übernahmeszenario: „Für die Partei heißt das nicht, dass die Dinge, so wie sie jetzt bestehen, gleich auf den Kopf gestellt werden müssen.“ Aber: „Wenn die Partei von sich selber sagt, wir hätten das gerne oder zum Beispiel, wenn Norbert Hofer einen neuen Weg einschlägt, was ja auch nicht ausgeschlossen ist, und möglicherweise einen zweiten Anlauf auf die Bundespräsidentschaft nimmt – dann sind die Dinge neu zu bewerten.“

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Den Unterschied zwischen Norbert Hofer und sich beschreibt Kickl so: „Wir sind zwar unterschiedliche Typen, aber wir vertreten dieselben Inhalte. Mein Stil ist halt die Offensive, ich lege mich an, wo es notwendig ist.“ In der Tat!

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