Gestochen scharf von

Samsung zeigt
seinen ersten 8K-TV

Erste Modelle sollen ab Oktober in deutschen Handel kommen

Gestochen scharf - Samsung zeigt
seinen ersten 8K-TV © Bild: Samsung

Samsung bringt in Deutschland seinen ersten Fernseher mit der extrem hohen 8K-Bildauflösung auf den Markt. Erste Modelle sollen ab Oktober in Deutschland in den Handel kommen, kündigte der südkoreanische Elektronikkonzern am Donnerstag auf der IFA in Berlin an.

Ein integrierter Prozessor soll dabei mit Hilfe Künstlicher Intelligenz auch schlechte Ausgangssignale etwa der TV-Sender optimieren. Selbst Bilder in SD-Qualität sollen davon erheblich profitieren. Dabei werden Bild und Ton jeweils mit einer Datenbank abgeglichen und das Ausgangsmaterial entsprechend skaliert.

8K-Displays haben vier Mal mehr Bildpunkte als das heute gängige Ultra-HD und 16 Mal mehr als bei Full-HD. Bisher gibt es kaum Inhalte in dieser Auflösung. Samsung geht dennoch davon aus, dass sich die 8K-Technologie schnell im Markt etabliert. Vor allem die japanischen Elektronik-Hersteller wollen die Olympischen Sommerspiele in Tokio nutzen, um 8K populär zu machen.

Eine nochmals verbesserte Bildqualität sei vor allem für große TV-Geräte wichtig, erklärte Samsung. Auch in Deutschland wächst laut Marktforschern die Nachfrage nach immer größeren Geräten ab 65 Zoll Diagonale weiter. Mit 8K könne auch bei Diagonalen von 75 Zoll und größer noch ein qualitativ hochwertiges Bild dargestellt werden, sagte Leif Erik Lindner von Samsung Deutschland.

Samsung will seine Top-Modelle zum Start exklusiv über die Elektronik-Märkte von MediaMarktSaturn vertreiben. "Zunächst noch im Premium-Segment verortet, wird 8K schnell eine breite Käuferschicht erreichen", sagte Mirko Nägele, Manager von MediaMarktSaturn.

Kommentare

Immer "noch mehr" das macht in diesem Fall keinen Sinn, weil es zumindest zur Zeit weder Quellgeräte noch Quellmaterial gibt die eine derartig "verrückte" Auflösung liefern, desweiteren weil die 4k Auflösung schon weit besser ist als notwendig (selbst die bekommt man kaum wo her) und letztlich, weil das menschliche Auge nicht mehr in der Lage ist, diese "Verbesserung" noch als solche zu erkennen.

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