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Netflix: 7 Tricks, die
das Streamen besser machen

Fernsehen - Netflix: 7 Tricks, die
das Streamen besser machen © Bild: Shutterstock.com

TV einschalten, Netflix auswählen und los geht der bequeme Fernsehabend? Kann vereinzelt funktionieren, tut es aber oft nicht. Wir verraten sieben Tricks, mit denen die Wahrscheinlichkeit für ein zufriedenes Heimkino-Erlebnis wieder steigt.

Trick 1: Die "geheimen" Codes

Ein klassisches Problem, das nach der ersten Streaming-Euphorie auftaucht: Man findet nichts Interessantes mehr. Muss aber nicht sein. Mit gezielten Codes lässt sich die Suche hervorragend einkreisen. Einziges Manko: Wenn man die "xxxx" der Adressleiste "https://www.netflix.com/browse/genre/xxxx" gegen bestimmte Zahlenkombinationen austauscht, bekommt man interessante Untergenres gezeigt, die Netflix sonst nie angezeigt hätte. Einziger Haken: Funktioniert mit der Netflix-App leider nicht. Ein paar dieser Codes finden Sie hier im Video:

Trick 2: Verständliche Originale

Deutsche Synchronisationen sind nicht selten nahe am Lächerlichen. Wer lieber das Original hört und zur Sicherheit die Untertitel laufen lassen möchte, kann dies vielfältiger gestalten. Im Menü "Konto", "Mein Profil", "Untertitelanzeige" lassen sich Textgröße, Schriftfarbe und sogar -art verändern.

Trick 3: Bessere Ratschläge einholen

Das Bewertungssystem von Filmen bei Netflix ist weder sonderlich transparent und noch schlimmer: oft auch nicht zutreffend. Nutzt man das Streaming-Angebot über den Desktop, so kann man wenigstens mit "NEnhancer" für den Google-Browser Chrome Klarheit schaffen. Das Plugin integriert die seriösen Bewertungen der US-Filmdatenbank IMDB in die Netflix-Oberfläche. Wer mit der App schaut, sollte auf einem Zweitbildschirm schmökern.

Trick 4: Auto-Play deaktivieren

Nervt es Sie auch, dass man bei Netflix zum Binge-Watching genötigt wird? Um zu verhindern, dass nach dem Ende einer Serienfolge automatisch die nächste beginnt, reicht ein Besuch im Nutzerkonto. In den "Wiedergabe-Einstellungen" entfernt man einfach das Häkchen unter der Bezeichnung "Auto-Play".

Trick 5: Spuren verwischen

Wollen Sie nicht, dass Netflix Ihre zuletzt gesehenen Filme und Serien nicht berücksichtigt? Oder ist Ihnen vor Familie oder Freunden peinlich, dass Sie sich heimlich bestimmte Inhalte ansehen? Kein Problem, diese Spuren lassen sich verwischen. Nach dem Login geht man in die Kontoeinstellungen und klickt auf den Bereich "Was Sie sich angesehen haben". Mit jedem Klick auf das X enfernt man die entsprechende Zeile und dementsprechend den Hinweis in der Historie. In der Watchlist wird der Titel dann freilich auch nicht mehr angezeigt.

Trick 6: Vorschläge machen

Sie sind mit dem Programm von Netflix unzufrieden? Dann machen Sie doch einen besseren Vorschlag! Mit diesem Formular kann man seine Wünsche beim Team vom Netflix deponieren, kein Scherz. Wie ernst man genommen wird bzw. wie schnell auf das Feedback reagiert wird, ist freilich eine andere Frage.

Trick 7: Netflix "on the Rocks"

Sie finden nichts mehr auf Netflix, was Sie sich ansehen sollten? Wieso kündigen Sie dann nicht einfach? Das Netflix-Abo lässt sich ganz leicht auf Eis legen und genauso einfach wieder reaktivieren. Die persönlichen Präferenzen bzw. Einstellungen werden bis dahin behalten, man kann sich in flauen Zeiten mit der vorübergehenden Kündigung also eine Menge Geld sparen und anschließend wieder einsteigen als hätte sich nie etwas verändert.